Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Serie: Vogelkunde leicht gemacht

Der Schlangenadler

Der Schlangenadler (Circaetus gallicus) ist ein eher großer, langflügeliger Vertreter der Gattung Schlangenadler (Circaetus) innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Als einzige Art der sonst nur in Afrika südlich der Sahara vorkommenden Gattung brütet der Schlangenadler auch in Europa und in Zentralasien.


Unter den europäischen Greifvögeln ist er mit seiner fast ausschließlichen Reptiliennahrung ein Ernährungsspezialist und in seinem Vorkommen entsprechend eng an ein ausreichendes Angebot an Schlangen und Eidechsen gebunden.


Der Schlangenadler ist mit einer Spannweite von bis zu 188 Zentimetern und einer Gesamtlänge von 62–70 Zentimetern ein recht großer Greifvogel. Er ähnelt im Flugbild etwas einem sehr hellen Mäusebussard, ist aber bedeutend größer als dieser.


Die Rufe des Männchens sind überraschend melodiös; entfernt erinnern sie an das Flöten eines Pirols. Häufigster Ruf ist ein zweisilbiges Kiiii-jo bei dem die erste Silbe langgezogen und stark betont, die zweite Silbe volltönend und kurz abklingt. (Text: Wikipedia)

 

Rostgans
Tadorna ferruginea

 
Vor einigen Jahren noch relativ selten zu beobachten, haben sich die ursprünglich in den Steppen und Halbwüsten Asiens und Nordafrikas beheimateten Tiere in Deutschland etabliert. Bei vielen handelt es sich um Nachkommen von Gefangenschaftsflüchtlingen, doch auch Zuwanderer sind möglich. Da die Art als nomadisch gilt, sind weitere Ausbreitungen zu erwarten. Ihr aggressives Verhalten während der Brutzeit lässt vermuten, dass ihre Anwesenheit Auswirkungen auf heimische Brutvögel haben kann.

58-70 cm groß, Flügelspannweite 110-135 cm
Standvogel, Kurz- bis Mittelstreckenzieher
ganzjährig zu beobachten
kleine rostrote Gans

Aussehen
Bei der Rostgans handelt es sich um eine kleine Gans, die etwas größer ist als eine Brandgans. Sie hat ein rostrotes Gefieder und einen hell abgesetzten Kopf. Zudem trägt das Männchen im Prachtkleid einen schwarzen Halsring. Im Flug ist vor allem die schwarz-weiße Flügeloberseite gut erkennbar.

Verhalten
Während der Brutzeit sind die sonst als gesellig geltenden Gänse eher aggressiv. Als Höhlenbrüter bauen sie ihr Nest vor allem in Baumhöhlen, Felsspalten und auch in Nistkästen und verteidigen ihr Revier vehement gegen andere Arten und Brutpaare. Außerhalb der Brutzeit leben die Vögel jedoch in kleinen Trupps zusammen.

Lebensraum
Die Rostgans besiedelt offene Landschaften wie Brackwasserlagunen, Binnenseen, Sümpfe oder Flüsse. Ebenso ist sie in gewässerreichen Parkanlagen oder schütter bewaldeten Gebieten zu finden, teilweise sogar an felsigen Berghängen in Süßwassernähe. Ihre Winterquartiere befinden sich an großen Seen, Strömen und Flüssen mit kleinen Inseln oder Sandbänken.

Gefährdung
Die Art ist vor allem in ihren Herkunftsgebieten gefährdet. Hier werden ihre Lebensräume durch Trockenlegung, Flussbegradigung und durch klimatisch bedingte Austrocknung bedroht. Bei uns wächst die Population.

Zugverhalten
Rostgänse sind Teilzieher. Während ein Teil der Population den Winter in der Nähe ihrer Brutplätze verbringt, macht sich ein anderer Teil der Population auf den Weg in die Winterquartiere, die von der Türkei bis nach Äthiopien reichen.

Nahrung
Sie ernährt sich zu großen Teilen pflanzlich, beispielsweise mittels Gräsern und Samen. Daneben frisst sie aber auch tierische Kost, die aus Insekten, Würmern, Fischen und Fröschen bestehen kann.

Stimme
Die hupenden oder trompetenden Rufe der Rostgans sind meist über weitere Distanzen zu hören. Typische sind „aang“ oder „choor“ sowie ein rollendes „arorr“.

 

Quelle NABU   https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/rostgans/

 

Der Hörfunktechniker Hans-Werner Neumann greift in seiner Freizeit gerne zur Kamera statt zum Studiomikrofon und fotografiert die Welt der Vögel. Dankenswerterweise erlaubt er dem Bayerischen Wald-Verein die Fotos hier ins Netz zu stellen. Wir ergänzen um einige Informationen und vielleicht findet das eine oder andere Mitglied den Vogel auch in der Natur. Bilder aus unserer Umwelt und Natur von unseren Vereinsmitgliedern veröffentlichen wir gerne. Einfach mailen an Norbert Schreiber. Mailadresse: nlschreiber@t-online.de

Alle Fotos: Hans-Werner Neumann   (c.)

Tannenhäher

Nucifraga caryocatactes

                            

Der Tannenhäher bewohnt keinesfalls reine Tannenwälder, sondern hält sich vor allem in Fichtenwäldern mit Anteilen anderer Nadelhölzer auf. Sein englischer Name „nutcracker“ verweist darauf, dass er vor allem im Winter seine Nahrung durch Haselnüsse ergänzt. Sonst frisst er vorwiegend die Samen der Nadelbäume.

Der Tannenhäher legt pro Jahr bis zu 6.000 Vorratsverstecke an, welche die Tiere von Spätsommer bis zum Sommer des Folgejahres ernähren können. Davon werden etwa 80% wiedergefunden; sogar unter einer Schneedecke. Eine unglaubliche Leistung.

32-35 cm groß, Flügelspannweite 54-58 cm
Standvogel, Vertikalwanderungen möglich
ganzjährig zu beobachten
braunes Gefieder mit weißen Punkten

Aussehen
Der Tannenhäher ist in etwa so groß wie der Eichelhäher, jedoch überwiegend braun gefärbt und mit weißen Flecken übersät. Auffällig sind vor allem die dunkelbraune Kappe am Kopf und der weiß gefärbte kurze Schwanz. Die beiden Geschlechter können nicht voneinander unterschieden werden.

Verhalten
Ähnlich wie der Eichelhäher legt auch der Tannenhäher Vorräte an. Dazu werden im Spätsommer und Herbst Samen im Boden, selten auch in Bäumen unter Flechten, versteckt. Die Samen werden mithilfe des Schnabels geknackt, während Konifernzapfen zwischen die Zehen oder in Astspalten geklemmt und aufgehackt werden.

Lebensraum
Der Tannenhäher bewohnt vor allem Nadel- und Mischwälder in Gebirgsregionen, die einen hohen Nadelholzanteil aufweisen. Entscheidend ist das Vorkommen von Kiefern oder in den Alpen auch von Arven. Daher ist das Vorkommen in Mitteleuropa auf die Alpen und auf fichtenreiche Mittelgebirge konzentriert. Das Nest wird auf Nadelbäumen fast immer in Stammnähe gebaut.

Gefährdung
RL ungefährdet; Tannenhäher sind vor allem aufgrund natürlicher Faktoren bedroht. Darunter fallen beispielsweise sehr durch schneereiche Winter und Nestraub gefährdet. Aber auch die direkte Verfolgung und der Lebensraumverlust aufgrund von Tourismus und Immissionsschäden können einen erheblichen Einfluss auf die Bestände des Tannenhähers haben.

Zugverhalten
Die Brutvögel Mitteleuropas und der Alpen sind vorwiegend Standvögel, es kann jedoch aus verschiedenen Gründen zu Wanderungen kommen. Gründe hierfür können Wanderungen von Jungvögel oder Schneeflucht sein.

Nahrung
Der Speiseplan des Tannenhähers ist vielfältig, seine Hauptnahrung ist jedoch pflanzlich. Dabei bevorzugt er Koniferensamen, sowie die Früchte und Samen von Laubbäumen. In den Alpen stellen Arvensamen den größten Teil der Nahrung dar, aber auch Haselnüsse sind nehmen einen bedeutsamen Teil in der Nahrungszusammensetzung ein.

Stimme
Sein Repertoire besteht aus verschiedenen scharrenden Rufen „kärr-kärr“, die im Vergleich zum Eichelhäher rauer und schriller klingen.

BEOBACHTUNGSTIPP
In Deutschland ist der Tannenhäher ganzjährig anzutreffen. Seine Hauptverbreitung konzentriert sich vor allem auf die Bergnadelwälder des Alpenraums und die Mittelgebirgsregionen von Süddeutschland bis etwa zum Harz. In Jahren mit schlechtem Furchtansatz wandern große Trupps an Tannenhähern aus Sibirien und Nordrussland ein. Diese Tiere fallen besonders durch ihr, im Vergleich zu den heimischen Vögeln, zutrauliches Verhalten auf.

WAS KANN ICH TUN?
Wer am Fuß oder näherem Umfeld größerer Gebirge wohnt und einen Garten besitzt, sollte seine Haselnusssträucher erhalten. Diese dienen dem Tannenhäher während strenger Winter als Nahrung.

TEXT NABU     https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/tannenhaeher/

 

 

 

Die Heckenbraunelle

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/heckenbraunelle/Prunella modularis

Alles an Heckenbraunellen wirkt zunächst unscheinbar. Ihr Gefieder und ihr hoher klirrender Gesang machen es schwierig, den Vogel zu entdecken. Dabei kann die Braunelle sogar im eigenen Garten vorkommen, sofern genug Unterwuchs zum Verstecken und Nahrung vorhanden sind. Hinter der unscheinbaren Fassade steckt jedoch noch mehr, beispielsweise ein äußerst ausgeklügeltes Fortpflanzungssystem.

Treu sind Heckenbraunellen nicht gerade, deshalb können die Küken aus einem Nest auch von verschiedenen Männchen abstammen.

13-14,5 cm groß
Standvogel und Kurzstreckenzieher
ganzjährig zu beobachten
grauer Kopf und Brust, huscht leise über den Boden wie eine Maus

Aussehen
Die Heckenbraunelle ist ein sehr unscheinbarer Vogel. Etwa rotkehlchengroß fällt sie aufgrund ihres braun-schwarz gestrichelten Gefieders kaum auf. Nur der graue Kopf und die graue Brust heben sich davon ab. Dabei sehen sich die beiden Geschlechter sehr ähnlich, wobei das Männchen etwas mehr grau an Kopf und Kehle trägt.

Verhalten
Das Paarungsverhalten der Heckenbraunelle ist sehr vielfältig, denn von der Einehe bis zur Polygamie ist alles möglich. Ob sich ein Männchen mit mehreren Weibchen oder ein Weibchen mit mehreren Männchen verpaart, ist den unscheinbaren Vögeln anscheinend ziemlich egal. Auch ganze Fortpflanzungsgemeinschaften, also mehrere Weibchen mit mehreren Männchen, können vorkommen.

Lebensraum
Heckenbraunellen leben gerne im Dickicht, daher sind sie im Unterwuchs von Wäldern, in Hecken oder Gebüschen in Gärten oder Friedhöfen oder auch in Parkanlagen zu finden. Das Nest legen sie meist in Bodennähe in dichtem Gebüsch oder niedrig in Nadelbäumen an.

Gefährdung
Die Heckenbraunelle ist nicht gefährdet. Doch neben natürlichen Gefährdungsursachen wie harten Wintern mit hoher Schneedecke, die zu einer Nahrungsverknappung führen, spielen vor allem ein zunehmender Lebensraumverlust durch Verstädterung oder Strukturverlust in der Landschaft eine Rolle.

Zugverhalten
Heckenbraunellen in Deutschland sind in der Regel Teilzieher, was bedeutet, dass ein Teil der Population im Winter ihre Brutplätze verlässt um in ihre Winterquartiere zu ziehen und der andere Teil in der Nähe des Brutplatzes verbleibt. Unsere ziehenden Brutvögel überwintern bis hinunter ins Mittelmeergebiet, während Vögel aus dem Norden den Winter bei uns verbringen.

Nahrung
Die Heckenbraunelle ernährt sich im Sommer überwiegend von Kleintieren wie Würmern, Ameisen, Käfern oder kleinen Schnecken. Auf ihrem Speisezettel steht aber auch pflanzliche Kost.

Stimme
Der Gesang der Heckenbraunelle ist sehr fein und klingt etwas wie ein klirrender Schlüsselbund. Dabei werden mehrere Elemente gleicher Tonhöhe eilig aneinandergereiht vorgetragen: „TÜtelliTItelletiTÜtellüTOtelitelleTI.“ Ebenfalls klirrend ist der Zugruf „tihihihi“, während der Warnruf eher scharf „dsiit“ vorgetragen wird.

TEXT NABU     https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/heckenbraunelle/

Mäuserbussard   lateinisch: Buteo buteo

 
Den Mäusebussard sieht man häufig auf Zaunpfählen an Straßenrändern sitzen. Er zählt zu den häufigsten Greifvogelarten Deutschlands und ist flächendeckend vertreten. Außer in stark urbanen Bereichen und dichten, geschlossenen Wäldern kann man ihn fast überall antreffen. Er erscheint in verschiedenen Farbvarianten von weißlich bis dunkelbraun. Im Frühjahr kreist er hoch oben am Himmel. Er brütet gerne in Feldgehölzen oder an Waldrändern.

  • 46-58 cm groß
  • Standvogel und Kurzstreckenzieher
  • ganzjährig zu beobachten
  • oft auf Zaunpfählen sitzend
  • Aussehen
    Der Mäusebussard kann sehr unterschiedliche Gefiederfärbungen besitzen, von fast weiß bis dunkelbraun. Arttypisch ist eine hellere Querbinde, die die etwas dunklere obere Brust und den etwas helleren Bauch teilt. Der Schwanz ist bei allen Farbausprägungen weiß-grau mit grauen, dichten Querbänderungen.

    Verhalten
    Der Mäusebussard hält gerne von einer Sitzwarte wie einem Zaunpfahl oder Telefonmast Ausschau nach seiner Beute. Gerade in der Balzzeit kann man den Mäusebussard auch oft hoch oben in der Luft kreisen sehen. Er baut seine Nester gerne in hohen Bäumen wie Eichen oder Kiefern.

    Lebensraum
    Der Mäusebussard ist in weiten Teilen Europas verbreitet. Er ist flexibel, was die Wahl eines geeigneten Habitats angeht. Zur Brut wählt er gerne Feldgehölze, Waldränder, Alleen oder Einzelbäume, in denen er sein Nest baut. Er benötigt offene Flächen wie Schneisen oder Lichtungen in Wäldern oder Felder, auf denen er jagen kann.

    Gefährdung
    Der Mäusebussard gilt als nicht gefährdet.

  • Zugverhalten
    Mäusebussarde sind hierzulande überwiegend Standvögel. Populationen aus Skandinavien ziehen als Kurzstreckenzieher teilweise nach Mitteleuropa.

    Nahrung
    Als Nahrungsgrundlage dienen Kleinsäuger wie Wühlmäuse, Kaninchen oder Maulwürfe. Er jagt jedoch auch Amphibien und kleine Reptilien. Ab und an frisst er Kleinvögel, und im Winter besteht seine Nahrung zu einem Großteil aus Aas.

     

     

    S

Information und Text NABU

 

Noch vor wenigen Tagen machten mehr als 130.000 Kraniche in Deutschland Rast. Doch jetzt haben sich die großen Sammelplätze im Norden und Nordosten rasch geleert. Die meisten Kraniche sind nach Frankreich und Spanien gezogen, aber nicht alle. Solange es nicht zu kalt wird, werden einige Tausend den Winter bei uns verbringen.

Der Kranicj, lateinisch Grus grus

 
Kraniche sind in vielerlei Hinsicht besondere Vögel: Ihr Aussehen fällt auf, die Balz ist spektakulär, und der Kranichzug ist jedes Jahr ein besonderes Naturschauspiel. Mit lauten Rufen ziehen sie in großen Keilformationen am Himmel entlang und versammeln sich mit mehreren tausend Tieren an den Rastplätzen. In Deutschland befinden sich solche Rastplätze vor allem im Norden und Nordosten. In den letzten Jahrzehnten hat sich beim Brutvorkommen hierzulande ein positiver Bestandstrend entwickelt.

Warum sollte der Kranich Vogel des Jahres 2021 werden?

Kraniche sind auf naturnahe, störungsfreie Feuchtgebiete angewiesen und als Zugvögel verschiedenen Gefährdungen ausgesetzt.
Der Kranichschutz gilt als Erfolgsgeschichte des Naturschutzes und muss unbedingt fortgeführt werden. (TEXT NABU) 

Guten Appetit - Silberreiher mit Beute

Früher war der Silberreiher eine Ausnahmeerscheinung in Deutschland. Seit einigen Jahrzehnten nimmt die Zahl der Beobachtungen deutlich zu. So ist er mittlerweile ein regelmäßger Wintergast und Durchzügler und sogar ein seltener Brutvogel hierzulande. Dieser große und schlanke Reiher ähnelt mit seinem komplett weißen Gefieder am ehesten dem Seidenreiher, der aber deutlich kleiner ist und sich auch durch seine langen Schmuckfedern im Nacken vom Silberreiher unterscheidet. 

Das Gefieder des Silberreihers ist komplett weiß. Er ist relativ groß und besitzt lange Beine und eine elegante Gestalt. Im Prachtkleid hat er lange, strahlige Schulterfedern. Während der Paarungszeit ist der kräftige Schnabel fast komplett schwarz, ansonsten ist er gelb. 

Er begibt sich in Flachwasserzonen von Seen, aber auch auf Weiden und Äckern auf Beutesuche. Er brütet in Kolonien in ausgedehnten Schilfflächen. Außerhalb der Brutzeit vergesellschaftet er sich auch häufig mit Graureihern. 

Seit einigen Jahrzehnten ist der Silberreiher regelmäßiger Durchzügler und Wintergast vor allem im Norden Deutschlands. Er hält sich meist in Flachwasserbereichen von Seen und Teichen oder auf Wiesen auf. 

Vor allem Vögel aus östlichen und südöstlichen Ländern ziehen durch Deutschland oder überwintern hier. 

Der Silberreiher ernährt sich in erster Linie von Fischen, Amphibien und Wasserinsekten. Manchmal fallen auch kleine Landtiere wie Wühlmäuse dem Silberreiher zum Opfer. 

Er ist nicht sehr ruffreudig. In der Kolonie gibt er krächzende Rufe wie „krha“ oder „krroo“ von sich.

(Quelle für den Text Homepage von NABU          Link:  https://www.nabu.de/ 

 

 

Der Sperber

c. Hans-Werner Neumann

Der Sperber (Accipiter nisus) ist ein Greifvogel und gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die Weibchen sind fast doppelt so groß und schwer wie die Männchen. In der Jägersprache werden die Männchen Sprinz genannt (während bei allen anderen Greifvögeln für das Männchen die Bezeichnung Terzel verwendet wird).

Sperber sind eng an den Wald gebunden, brüten heute in vielen Teilen Europas aber auch in städtischen Grünanlagen. Sie ernähren sich überwiegend von kleinen und mittelgroßen Vögeln bis zur Größe einer Taube. Nach einem starken, durch das Insektizid DDT verursachten Rückgang in Europa nach 1950 hat sich der Bestand ab etwa 1975 wieder erholt und nimmt vielerorts noch immer zu.

Quelle WIKIPEDIA Seite „Sperber“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 23. April 2020, 09:41 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Sperber&oldid=199192460

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