Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Nach der Corona-Pause: Wald-Verein trifft sich wieder

Geschätzte Waldvereinskameradinnen und –kameraden,

nach erzwungener „Tätigkeitspause“ wegen der Corona-Pandemie ist jetzt ein zaghafter „Arbeitsfortgang“ für den Verein wieder möglich.

Wir haben darum die Möglichkeit genutzt und für den 15. August die Jahreshauptversammlung am bewährten und beliebten Standort bei den Wirtsleuten Andrea und Sepp Bauer beim „Stadler“ in Lindberg ab 19:30 Uhr abzuhalten. 

Ich freue mich auf Euer zahlreiches Erscheinen und verbleibe in Vorfreude darauf, verbunden mit den besten Gesundheitswünschen, bis dahin

Josef Liebhaber
1. Vorsitzender

Bitte, entnehmt das „abgespeckte Programm“ der Broschüre. Ich wünsche der „neuen Vorstandschaft“ eine glückliche Hand bei der Vereinsführung und freue mich auf die „neuen Programmpunkte“ nach der Jahreshauptversammlung.

Termin für Jahreshauptversammlung steht fest                                                  Beachten Sie dennoch wegen eventueller Änderungen wegen Corona bitte unsere Internetseite und den Notizblock in der PNP

 Generalversammlung 2020


 Sehr geehrtes Mitglied,

 vorbehaltlich einer Änderung der Hygiene-Schutzmaßnahmen im
Corona-Fall lädt Sie die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein 
 herzlich ein zur 

Generalversammlung 2020
Samstag, 15. August, 19:30 Uhr
Bauersaal Lindberg

Bitte reichen Sie Anträge, die in die Tagesordnung aufgenommen werden sollen, bis spätestens 8 Tage vor der Generalversammlung schriftlich beim Vorstand ein. Außerdem ist eine Anmeldung für Ihren Besuch wünschenswert.

Der Vorstand:
Josef Liebhaber, 1. Vorsitzender, Alte Böhmerstraße 11, 94227 Lindberg
Tel.: 0160 99258706

Irische Folkmusik begeistert im Schloss Buchenau

Endlich wieder ein kulturelles Ereignis in coronabedingten Zeiten. Zwar lichte Zuschauerreihen, wie es offiziell gefordert wird, doch bis auf den letzten Platz besetzt: das Jubiläumskonzert der niederbayerisch-irischen Band "Shameless Jabber", die im Schloss Buchenau gastierte, bei angenehmen Temperaturen und Gewitterwolken, die nur bedrohlich wirkten aber keinen Regen herunterließen. Roman Eder begrüsste die Gäste mit launigen Worten: "Wir wollen eine kleine Leuchtkugel in die aktuelle kulturelle Finsternis schießen. Die Irish-Folk-Gruppe „Shameless Jabber“ wird heute abend zu ihrem 30-jährigen Bühnenjubiläum bei uns auftreten. Es wird zeitgenössische und traditionelle, auf jeden Fall typisch irische Musik zu hören sein."

Und so war es. Irische Klassiker wie "Whiskey in the Jar", die "Legende von Tom Finnigen", "Box on the Run" oder "Irish" Rover begeisterten die Zuhörer, denen in der Pause ebenso coronabedingt das irische Bier verweigert wurde. Auf ihrer Facebookseite schreibt die Band über das Konzert: " Im Rahmen des Erlaubten und mit begrenzter Zuschauerzahl durften wir ein weiteres Jubiläumskonzert geben. Wir waren zu Gast im Schloss Buchenau, fanden dort ein sehr aufmerksames und gut gelauntes Publikum vor und hatten zusammen einen wunderbaren Abend. Vielen herzlichen Dank! So kann unser 30-jähriges Jubiläum gerne weitergehen." 

Die Band spielte in der Besetzung: Karl Handlos, Christian Schmid, Eammon Hoye, Sonja Sterl und Tom Foroita mit den Instrumenten Tin Whistle, Handtrommel mit Klöppel, Mandoline, Saxophon und Gitarren. Natürlich gehörten auch whiskeyverrauchte Stimmen dazu.   

 

Roman Eder stimmte die Besucher auf die Coroinabedingungen des Konzerts ein: Kontakt halten, keine Pause, kaum Zugaben, kein Bier, dafür Musik!

Schachtenpflege beginnt wieder

Samstag
19. September Große Schachtenpflege-Aktion

Unseren Schachten ihr historisch belegtes Gesicht wieder zurückzugeben bzw. zu erhalten, dies haben sich der Bayer. Wald-Verein sowie die Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald vorgenommen. Deshalb kommen heute die Mitglieder vieler Sektionen des Bayer. Wald-Vereins, die Bergwachtbereitschaft Zwiesel, der Dorfverein Buchenau und der Nationalpark Bayerischer Wald.

Bitte, helfen Sie mit; es sind unsere Schachten! Gerade wir von der Sektion Lindberg-Falkenstein brauchen ganz, ganz viele Unterstützer, weil wir doch auch noch organisatorische Aufgaben zu erfüllen haben. Ihr Einsatz wird am Nachmittag am Schachtenhaus mit Gegrilltem, Schachtenbier, vor allem aber durch Musi und Gsangl belohnt. 

Kommen Sie bitte um 8:00 Uhr nach Scheuereck, wo die Aufteilung auf die verschiedenen Schachten erfolgt (wir Lindberger müssen unbedingt auf den Albrechtschachten!) und Fahrgemeinschaften gebildet werden. Bitte bringen Sie Astschere oder Heugabel mit; auch Freischneider sind gefragt.

Informationen zum Coronavirus

Corona-Symptome   

 Das COVID-19-Virus kann bei jedem Menschen andere Auswirkungen haben.

Die meisten infizierten Menschen entwickeln leichte bis mittelschwere Symptome und werden ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund.

Häufigste Symptome: Fieber Trockener Husten Müdigkeit 

Seltenere Symptome: Gliederschmerzen Halsschmerzen Durchfall Bindehautentzündung Kopfschmerzen Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag

Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Informationen der Bundesregierung 

Informationen zur Corona-App für I-Phones und Smart-Phones

Informationsportal des Robert-Koch-Instituts

Unterwegs am Osser

Fotoimpressionen in Zeiten von Corona

30 Jahre Fall des EISERNEN VORHANGS - Feier in Bayerisch-Eisenstein

Am 9.11.2019 jährte sich die Grenzöffnung am Bahnhof Bayerisch Eisenstein zum 30.ten mal. Der Bahnhof Bayerisch-Eisenstein war im Gebäude durch den Eisernen Vorhang getrennt. Eine Menschenkette feierte damals den Fall des Grenzzaunes zwischen Ost- und West. Zum diesjährigen Jubiläum trafen sich Deutsche und Tschechen um wieder zu feiern. Ein Videoflim von Norbert Schreiber.

Ein Hoch auf den Ari`n-Gsang - So singt's und klingt's im Bayerischen Wald

Lindberg / Gr. Arber
Die Ari, auch als Urtyp waldlerischen Singens bezeichnet, stand am Sonntag im Mittelpunkt des Geschehens beim „Ari`ntag auf dem Arber“. Gleich drei Veranstalter zeichnen für den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung: Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. Volksmusikstelle für Niederbayern und Oberpfalz, der Volksmusikverein im Landkreis Regen und die Sektion Lindberg-Falkenstein im Bayer. Wald-Verein. Das Ziel ist, der Ari viele aktive Anhänger zu mobilisieren und sie als gedeihliches Kulturgut an die kommenden Generationen weiterzugeben. 

Eine große Schar von etwa 70 Sängern und Musikanten, die sich in der Eisensteiner Hütte versammelt haben, konnte Franz Schötz, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, begrüßen. Sie kommen nicht, wie man landläufig annehmen könnte, nur aus dem Bayerischen Wald, sondern großenteils von weit her, aus ganz Niederbayern, der Oberpfalz und sogar weiten Teilen Oberbayerns. Sie gehören Musik- und Gesangsgruppen an, die meisten davon sind aber nur aus Freude am Singen auf den Arber gekommen. 

Vor dem gemeinsamen Singen und Musizieren geht Schötz auf die Ari selbst ein, indem er die Geschichte bemüht und Definitionen dazu ab 1619 (Pretorius) liefert. Heute sehen wir die Ari als Gegenstück zur oberbayerisch-österreichischen Weis und zum älplerischen Jodler. Sie kann instrumental geblasen oder gestrichen, 2-, 3- oder 4-stimmig vorgetragen werden. Beim Gesang spielt der Text eine eher untergeordnete Rolle, sie ist ein mehrstimmiges Klangerlebnis, koa Liad und koa Tanz. Wenn jemand sagt: „Der hat koa Ari net“, dann meint dieser nichts anderes, als dass dieser kein Musikgehör hat oder einfach nicht singen kann. 

Franz Schötz fügt mehrere Tondokumente von älteren Aufnahmen verschiedener ehemaliger Gesangs- und Musikgruppen in seinen Vortrag ein, um auf die Besonderheit so mancher Ari einzugehen. Die Lindberger Woid-Ariensänger sind zur Stelle und können stimmgewaltig aufzeigen, wie so manch vorgespielte Ari, vierstimmig gesungen, heute klingt. Und jetzt geht`s an Eingemachte.

Zehn Bläser, angeführt von Sepp Roider, packen jetzt ihre Instrumente ein und marschieren hinauf zur Zwieseler Hütte, wo sie heute ganz besondere Ari`n einüben werden, wie die „Wiesbauern Ari“, „Verlassn bin i“, die „Sattler-Ari“ und andere. Sie werden sich ob der anheimelnden Atmosphäre der Hütte und der angenehmen Betreuung durch das TV-Mitglied Johanna Unnasch heute pudelwohl fühlen. Sepp Roider: „Auch die Bläser haben es mir heute leicht gemacht; sie sind allesamt großartige Musiker!“ 

In der Eisensteiner Hütte wird gesungen. Als Vorlage dient eine Singblattsammlung, zusammengestellt von Ingrid Hupf, Roland Pongratz und Franz Schötz. Darin aufgeführt sind die Wiesbauern-Ari, die Bauern-, De oide Lindbergerin-, Lindberger Dorf-, Konzeller-, Plattenstoaner-, Stoariegl-, Stallwanger-, Waldhirta-Ari und S Vogerl am Kerschbaam, wovon einige mit recht lustigen Texten aufwarten. Können alle aufgeführten Ari`n heute gelernt und eingeübt werden? Kein Problem, denn hochkarätige Lehrerinnen, Simone Lautenschlager aus München und unsere unermüdlich in Sachen Volksmusik agierende Ingrid Hupf, die des Öfteren auch ein aufheiterndes Geschichtlein in ihr Publikum zu schicken weiß, tragen unangefochtene Kompetenz für diese Aufgabe. Auch Franz Schötz selbst bietet sich gerne an und studiert mit den Sängern so manche Ari ein. Alle drei haben eine fröhliche Ausstrahlung inne, die schon mit dem ersten Lied auf das Publikum überspringt. So werden wirklich alle „mitgebrachten“ Ari`n gelernt und teils 3- bis 4-stimmig gesungen und so manche gar trischneidig in der Tonhöhe gesteigert. Die Freude ob des wundervollen Gelingens steht allen ins Gesicht geschrieben. 

Gestärkt durch das deftige Mittagessen auf der Eisensteiner Hütte geht`s nun hinauf zur Zwieseler Hütte. Immer wieder wird ein Halt eingelegt, um die grandiose Aussicht auf den Bayerwald zu genießen. Der Blick wandert hinunter ins Eisensteiner Tal, hinüber zum Falkenstein und den Rachel. Vorbei an der Arber-Kapelle ist das Ziel bald erreicht. Da thront sie nun, auf dem steilen Hang unterm Arbergipfel, die Bodenmaiser Mulde schier beherrschend, das markante Felsengebilde mit dem Richard-Wagner-Kopf westlich davon zum Greifen nahe, die Zwieseler Hütte. Gerade hier, in ihrem Umgriff, soll das große Finale über die Bühne gehen. 

Es ist zwar wenig Platz geboten hier droben für die vielen Akteure, dennoch hat jeder schnell eine sichere Position gefunden. Und schon ist die Welt um den Arber erfüllt von den Klängen aus zehn Blasinstrumenten und den vielen Kehlen der Sänger. Voller Leidenschaft werden die gelernten Melodien hinaus posaunt in die bayerisch-böhmische Bergwelt. Wanderer, angelockt von den unvermuteten Klängen hier droben, stimmen mit ein und schwärmen von einem zufällig glücklichen Erlebnis. 

Auch wenn die Begeisterung noch lange angehalten hätte, war der Zeitpunkt doch gekommen, um voneinander Abschied zu nehmen. Franz Schötz bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung durch die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein, beim Volksmusikverein im Landkreis Regen, vertreten durch Hans Pongratz (Sohn Roland war verhindert), vor allem aber bei den herzerfrischend auftretenden Musiklehrern Simone Lautenschlager, Ingrid Hupf und Sepp Roider wie auch bei den Lindberger Woid-Ariensängern. Ein besonderes Dankeschön lässt er Thomas Liebl und der Hohenzoller`schen Bergbahngesellschaft zukommen, ohne deren großzügige Unterstützung diese Veranstaltung kaum möglich zu machen wäre. Danke für die unentgeltliche Überlassung der Hütte und die angenehme Betreuung den Verantwortlichen des TV Zwiesel. Wie aber sollte Franz Schötz selbst für die Vorbereitung und die vorbildliche, stets aufheiternde Durchführung des Ari`ntags am Arber gedankt werden? Natürlich mit einem lange anhaltenden, tosenden Applaus!

Der große Gewinner dieser schönen Veranstaltung auf dem König des Bayerischen Waldes, dem Arber, war allerdings einmal mehr unsere Ari. Dieser Tag, ihr zur Ehre und zum Ruhme, hat gezeigt, dass wir frohen Mutes in die Zukunft schauen dürfen. Die Ari lebt!

Text und Fotos von Günther Hannes

"Inseln im Wald-Meer"

Die Schachtenpflege wieder erfolgreich

Als „Inseln im Waldmeer“ hat sie unsere Heimatschriftstellerin Ingeborg Seyfert bezeichnet, die Schachten, die sich in den Hochlagen des Bayerischen Waldes wie Perlen aneinanderreihen. Als ehemalige Weideflächen gelten sie als besonders wertvolle Kulturdenkmäler und werden für geschichtliche wie  naturwissenschaftliche Dokumentationen herangezogen.

Damit die Schachten auch für spätere Generationen erhalten werden, lädt der Bayer. Wald-Verein jährlich einmal zur Schachtenpflege-Aktion ein. Und wirklich, mehr als 80 Frauen und Männer sind gekommen, um, ausgerüstet mit Motorsäge, Motorsense und anderem Gerät, die Schachtenflächen von größeren Bäumen Jungwuchs, Gestrüpp und überhandnehmenden Heidelbeersträuchern zu befreien. Um dabei das Ziel, die Entwicklung einer Borstgrasrasen-Gesellschaft zu fördern, darf das Schnittgut nicht an Ort und Stelle liegen bleiben, sondern muss sogleich an den Rand der Pflegefläche verfrachtet werden. Gerade in der wärmenden Herbstsonne allesamt schweißtreibende Tätigkeiten.

Sechs Schachtenflächen galt es zu bearbeiten: Die Dorfgemeinschaft Buchenau ist auf ihren Lindbergschachten gezogen, die Bergwachtbereitschaft Zwiesel auf den Ruckowitzschachten, dem die dort weidenden Rinder einen besonderen Charme verleihen. Mehrere Sektionen des Bayer. Wald-Vereins haben ebenfalls eine Patenschaft für einen bestimmten Schachten übernommen und haben dort geschuftet: die Sektion Mitterfels am Rindlschachten, die Sektion Regen am Jährlingschachten und die Sektion Lindberg-Falkenstein am Albrechtschachten. Im nördlichen Teil des Albrechtschachtens waren sogar Idealisten aus den Sektionen Passau, Ruderting, Kirchdorf und Zwiesel im Einsatz. Absolut verlässlich reisen auch unsere Plattlinger Freunde an. Erfrischend war der Auftritt von sieben jungen Praktikanten der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.Jochen Linner von der Nationalparkverwaltung, der bereits eine Woche vorher die Schachten begutachtet und danach einen Einsatzplan für jede einzelne Fläche erstellt hat, war mit der Ausführung der Arbeiten durch die Einsatzkräfte voll zufrieden.

Nach getaner Arbeit trifft sich am Nachmittag die gesamte Helferschar am Schachtenhaus zur Abschlussbesprechung. Die Sektion Lindberg-Falkenstein sorgt dort seit Anbeginn der gemeinschaftlichen Pflege-Aktion für die vorbildliche Bewirtung mit Grillfleisch und Getränken. Nicht mehr wegzudenken am nachmittäglichen Beisammensein sind die Kaffee- und Kuchendamen der Sektion Regen; ihr „Stand“ ist ständig von vielen Genießern umlagert.

Eine besondere Ehre für alle Teilnehmer war, dass sich der Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, Dr. Franz Leibl, eingefunden hat. Ihm gilt der Dank des Bayer. Wald-Vereins für die stets harmonische Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung durch die Nationalparkverwaltung sowohl personell wie auch finanziell. Wie Dr. Leibl in seiner Ansprache betonte, wird der Schachtenpflege-Aktion von Seiten des Nationalparks eine wichtige Bedeutung beigemessen. Für seine Verdienste um die Schachtenpflege hat er den scheidenden Vorsitzenden des Naturschutzbeirates des Bayer. Wald-Vereins, Georg Jungwirth, mit einem herzlichen Dankeschön bedacht und ihm ein Geschenk überreicht.

Den Wert der jährlichen Schachtenpflege-Aktion zu schätzen, dies hat auch der Präsident des Bayer. Wald-Vereins, Helmut Brunner, durch seinen Besuch am Schachtenhaus zum Ausdruck gebracht. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Erhalt des Bayerwald-Kulturgutes Schachten und war u. a. erfreut darüber, dass es infolge umsichtigen Arbeitens zu keinem Unfall gekommen ist.

Fazit: Alle Teilnehmer der Aktion können auf einen arbeitsreichen, erfolgreichen, aber auch unvergesslichen Tag inmitten überwältigender Naturschönheiten zurückblicken.

 

 

Falkenstein - Blick aus dem neuen großen Fenster

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Bayer.Wald- Verein |
Sektion Lindberg- Falkenstein e. V. 

Zwieselauer Str. 7

94227 Lindberg

 

 

Wenn`s weihrazt Band 2

Neue Geschichten aus der Zwischenwelt Von Karl-Heinz Reimeier

Illustrator: Stockbauer, Siegfried Edition Lichtland, Preis 16,80 €

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als wir uns vorstellen wollen.

Unerklärliches. Übersinnliches. Überliefertes. Weihraz-Geschichten. Berichte von einer anderen Welt zwischen Leben und Tod. Türklinken knarzen. Fenster öffnen sich. Ein kalter Windhauch schleicht ins Zimmer. Die Uhr bleibt stehen. Ein Vorhang bewegt sich. Jemand stöhnt. Geschichten aus der Zwischenwelt werden von Generation zu Generation weitererzählt. Karl-Heinz Reimeier sammelt sie und schreibt sie auf. Er hat das Vertrauen der Menschen, die diese Geschichten kennen. Nach jeder Lesung aus Band 1 erfährt er neue Weihraz-G’schichten. Deshalb jetzt Band 2. Sie sind aus der Zeit gefallen, aber topaktuell. Moderne Physik erklärt unvorstellbare Phänomene. Der kalte Schauer bleibt. Verlag: edition Lichtland, gebunden, 383 Seiten

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Bayerwald-Geschichte

Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus Weber in Buchenau gefüllt. Der Grund: Eberhard Kreuzer stellte sein neues Buch "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor, bei dem der Bayerische Wald-Verein als Herausgeber auftritt. Dieser hatte eingeladen und zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.


Der Präsident des Bayerischen Wald-Vereins, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, hieß alle Anwesenden im Gasthaus Weber herzlich willkommen. Besonders begrüßte er den Wald-Vereinsvorsitzenden Georg Pletl, den Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl sowie Adolf Treml, auf dessen Zeitzeugenberichte das neue Buch gründet.


Anschließend stellte Brunner den Autor und die Gestalter von "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor: Eberhard Kreuzer, der die Geschichten von Adolf Treml aufarbeitete und auf Papier brachte, den Fotografen Fritz Saller, der eindrucksvolle und detailreiche Bilder beisteuerte und die Malerin Annemarie Pletl, die das Layout des Einbandes künstlerisch gestaltete.


"Heimatpflege, Heimatkunde, Wald- und Naturschutz sind zentrale Themen des Bayerischen Wald-Vereins. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Geschichte lebendig zu halten, um sie an kommende Generationen weiterzugeben. Eberhard Kreuzer hat es verstanden nicht nur wissenschaftlich korrekt, sondern auch nachvollziehbar und spannend darzustellen, wie das Leben damals auf dem Schachten war. Fast so, als ob das Haus sprechen könnte", honorierte Brunner den Autor.

Quelle: Bayerwaldbote

Kraftorte, Kultstätten und mehr ...

 

Wenig bekannte Ausflugsziele für Entdecker und Abenteurer im Bayerischen Wald und im Mühlviertel

von Marita und Günther Haller

 

Im Bayerischen Wald und im Mühlviertel findet der Wanderer noch die ruhigen, außergewöhnlichen und geheimnisvollen Plätze, wo schon unsere Ahnen Kraft für den Alltag schöpften. Die dunklen Wälder und bizarren Felsentürme regten von jeher die Menschen zu Sagen und Legenden an. In diesem schön gestalteten Bildband wird selbst der passionierteste Wanderer für sich noch Wege und Ziele finden, die er bisher noch nicht kannte. GPS-Daten und Kompass erleichtern ihr Auffinden.

Ziel der Autoren ist es, auch Kindern die Heimat erlebnisreich und liebenswert zu präsentieren, Familien auf Entdeckertouren aufmerksam zu machen, damit sie den Hauch des Abenteuers fühlen: Sie finden mystische Ruinen im Wald, welches Geheimnis verbergen Sie? Wer hat vor langer Zeit in der Abgeschiedenheit ein ganzes Dorf auf eine Felswand gemalt? Warum wird eine Höhle als Kraftort bezeichnet und was bedeuten die geheimnisvollen Gesichter an einer Burg? Was könnten 1000-jährige Linden auf einem früheren Richtplatz erzählen? Und Warum gibt es im Mühlviertel so viele Teufelsplätze? Sagen geben zum Teil Antworten auf diese Fragen. Geschichtliche Informationen, die zum Teil mit historischen Fotos belegt werden, zeigen, was wir an kulturellen Schätzen zu bieten haben.   

 

Unser Juwel in Lindberg

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