Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

"Inseln im Wald-Meer"

Die Schachtenpflege wieder erfolgreich

Als „Inseln im Waldmeer“ hat sie unsere Heimatschriftstellerin Ingeborg Seyfert bezeichnet, die Schachten, die sich in den Hochlagen des Bayerischen Waldes wie Perlen aneinanderreihen. Als ehemalige Weideflächen gelten sie als besonders wertvolle Kulturdenkmäler und werden für geschichtliche wie  naturwissenschaftliche Dokumentationen herangezogen.

Damit die Schachten auch für spätere Generationen erhalten werden, lädt der Bayer. Wald-Verein jährlich einmal zur Schachtenpflege-Aktion ein. Und wirklich, mehr als 80 Frauen und Männer sind gekommen, um, ausgerüstet mit Motorsäge, Motorsense und anderem Gerät, die Schachtenflächen von größeren Bäumen Jungwuchs, Gestrüpp und überhandnehmenden Heidelbeersträuchern zu befreien. Um dabei das Ziel, die Entwicklung einer Borstgrasrasen-Gesellschaft zu fördern, darf das Schnittgut nicht an Ort und Stelle liegen bleiben, sondern muss sogleich an den Rand der Pflegefläche verfrachtet werden. Gerade in der wärmenden Herbstsonne allesamt schweißtreibende Tätigkeiten.

Sechs Schachtenflächen galt es zu bearbeiten: Die Dorfgemeinschaft Buchenau ist auf ihren Lindbergschachten gezogen, die Bergwachtbereitschaft Zwiesel auf den Ruckowitzschachten, dem die dort weidenden Rinder einen besonderen Charme verleihen. Mehrere Sektionen des Bayer. Wald-Vereins haben ebenfalls eine Patenschaft für einen bestimmten Schachten übernommen und haben dort geschuftet: die Sektion Mitterfels am Rindlschachten, die Sektion Regen am Jährlingschachten und die Sektion Lindberg-Falkenstein am Albrechtschachten. Im nördlichen Teil des Albrechtschachtens waren sogar Idealisten aus den Sektionen Passau, Ruderting, Kirchdorf und Zwiesel im Einsatz. Absolut verlässlich reisen auch unsere Plattlinger Freunde an. Erfrischend war der Auftritt von sieben jungen Praktikanten der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.Jochen Linner von der Nationalparkverwaltung, der bereits eine Woche vorher die Schachten begutachtet und danach einen Einsatzplan für jede einzelne Fläche erstellt hat, war mit der Ausführung der Arbeiten durch die Einsatzkräfte voll zufrieden.

Nach getaner Arbeit trifft sich am Nachmittag die gesamte Helferschar am Schachtenhaus zur Abschlussbesprechung. Die Sektion Lindberg-Falkenstein sorgt dort seit Anbeginn der gemeinschaftlichen Pflege-Aktion für die vorbildliche Bewirtung mit Grillfleisch und Getränken. Nicht mehr wegzudenken am nachmittäglichen Beisammensein sind die Kaffee- und Kuchendamen der Sektion Regen; ihr „Stand“ ist ständig von vielen Genießern umlagert.

Eine besondere Ehre für alle Teilnehmer war, dass sich der Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, Dr. Franz Leibl, eingefunden hat. Ihm gilt der Dank des Bayer. Wald-Vereins für die stets harmonische Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung durch die Nationalparkverwaltung sowohl personell wie auch finanziell. Wie Dr. Leibl in seiner Ansprache betonte, wird der Schachtenpflege-Aktion von Seiten des Nationalparks eine wichtige Bedeutung beigemessen. Für seine Verdienste um die Schachtenpflege hat er den scheidenden Vorsitzenden des Naturschutzbeirates des Bayer. Wald-Vereins, Georg Jungwirth, mit einem herzlichen Dankeschön bedacht und ihm ein Geschenk überreicht.

Den Wert der jährlichen Schachtenpflege-Aktion zu schätzen, dies hat auch der Präsident des Bayer. Wald-Vereins, Helmut Brunner, durch seinen Besuch am Schachtenhaus zum Ausdruck gebracht. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Erhalt des Bayerwald-Kulturgutes Schachten und war u. a. erfreut darüber, dass es infolge umsichtigen Arbeitens zu keinem Unfall gekommen ist.

Fazit: Alle Teilnehmer der Aktion können auf einen arbeitsreichen, erfolgreichen, aber auch unvergesslichen Tag inmitten überwältigender Naturschönheiten zurückblicken.

 

 

Das Falkenstein-Wochenende

Blick aus dem großen Fenster

Die Zimmer

Supermoderne Küche

Servus Am Großen Falkenstein!
Servus Bergfreunde, Mountainbiker und Wanderer!

! ! ! ! ! ! Der Neubau ist eröffnet ! ! ! ! ! !

Aktuell täglich geöffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr. (Küche bis 19.00 Uhr für Übernachtungsgäste)
Samstags Radler-Stammtisch bis 22.00 Uhr geöffnet (Küche bis 20.00 Uhr)

Weitere Informationen auf folgender Seite: Förderkreis Schutzhaus Falkenstein - www.schutzhaus-falkenstein.de  

 

Übernachten

Achtung! Reservierungen nehmen wir nur noch telefonisch unter der Bergtelefonnummer entgegen!

Eine Übernachtung im neuen Schutzhaus kostet 35,-- €/Person/Nacht inkl. Frühstück. Für Kinder (bis 17 Jahre) 25,-- €/Nacht inkl. Frühstück.

Im Neubau stehen insgesamt 40 Betten zur Verfügung, aufgeteilt in 10 Vierbettzimmer.

Für Reservierungen, die nicht eingehalten und auch nicht abgesagt werden, müssen wir zukünftig leider eine Stornogebühr in Höhe von 15,-- €/Person erheben. 

 

Bergtelefon: 09925/90 33 66
Telefon privat: 08553/97 84 89

 

Programm  

Ferienaktion  

Machen Sie mit!            

Bayer.Wald- Verein |
Sektion Lindberg- Falkenstein e. V. 

Zwieselauer Str. 7

94227 Lindberg

 

 

Der neue Vorsitzende: Josef Liebhaber

Josef Liebhaber
Alte Böhmerstr. 11 • 94227 Lindberg
0160/99258706

Deutscher Wandertag: Auf dem Weg zu den Biber-Nestern im Nationalpark

Grill-Gaudi im Grünen

Für 82 Schüler der vier Grundschulklassen Lindberg und ihre Lehrer war es doch ein eigenartiges Mitbringsel zum TAG DES WANDERNS: Im Rucksack führten sie Marmeladengläser und Deckel mit. Am Treffpunkt, dem Grillplatz Zwieslerwaldhaus, fanden sie zugespitzte Haselnuss-Stecken vor. Günther Hannes vom Bayerischen Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein hatte Sahne-Yoghurtbecher ausgeteilt und die Schüler aufgefordert, die Butter für die Wurstsemmeln selber durch kräftiges Schütteln herzustellen. So strichen die kleinen Wanderfreunde in bester Stimmung in Scharen um zwei Lagerfeuer und sahen wie Nachwuchs-„Bar“mixer aus, die kräftig bei der Arbeit Sahne “shaken“ statt Rum oder Gin.  

Alljährlich ruft der Deutsche Wanderverband in Deutschland allgemein zu einem Tag des Wanderns auf, an dem sich Schulen, Tourismusgemeinden, Wandervereine mit mehr als 500 Gruppen in Deutschland beteiligen. Zum zweiten Mal auch die Sektion Lindberg des Bayerischen Wald-Vereins mit der Grundschule Lindberg.

Schirmherrin diesmal war die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Organisation der Wald-Wanderung hatte Günther Hannes und sein Team - Erich Neppl, Josef Liebhaber, Hermann Ganserer, Herta Hannes und Elisabeth Schreiber – übernommen. Unterstützt vom Nationalpark Bayerischer Wald durch Reinhold Weinberger, Mario Schmid, Stefan Neuberger und Anne Sophie Schöllhorn, die als Wanderbegleiter die Schulklassen reihenweise „hinter die Fichte führten“, aber nicht um sie zu derblecken, sondern um am Fließgewässer in der Nähe der Kläranlage Zwieselerwaldhaus die Sägearbeiten der Biber-Kommune zu beobachten.  Das war anschaulicher Biologieunterricht mit Informationen über das Säugetier Biber, das als zweitgrößtes lebendes Nagetier durch die Bundesartenschutzverordnung geschützt ist und mit querliegenden Baumstämmen die Fließgewässer durch hohe Holznester aufstaut.

Die Führer der Nationalparkverwaltung hatten allerhand Informationen für die wissbegierigen Schüler parat, die dann unter der Aufsicht ihrer Lehrer zum Grillplatz Zwieslerwaldhaus marschierten. Ralph Bettermann als Rektor und seine Lehrerkolleginnen und -kollegen Walter Stadler, Christina Hembuch, Marina Geiger, Evelyn Geiger und die Praktikantin Sabine Fischer waren sich trotz leichtem Nieselregen einig: Die Grillwürstl haben gut geschmeckt – gestiftet von der Metzgerei Max Schreder in Lindberg –, der Bio-Unterricht am Tier und in der wilden Waldnatur waren lehrreich und die selbst geschlagene Butter ein  Stück praktisches „Ernährungswissen“.

Rektor Ralph Bettermann zum Unterricht draußen und drinnen: „Rausgehen in die freie Natur im Unterricht führt dazu, dass der Lerneffekt größer ist als im theoretischen Unterricht und die Inhalte damit länger und besser im Gedächtnis bleiben. Das war einer der Höhepunkte ihrer Grundschulzeit.“ Reinhold Weinberger war begeistert: „Die Schüler sind mit offenen Augen durch den Wald, waren wissbegierig und haben großes Interesse gezeigt.“

Manches Grillwürstl verschwand zwar in der Feuersglut, bei einigen blieb die Sahne etwas flüssig, aber das trübte keineswegs die Riesenfreude der erlebnishungrigen Schülerinnen und Schüler, für die der Tag des Wanderns im Wald sicher in guter Erinnerung bleiben wird. Und der Biber nagt weiter… und rüttelt und schüttelt an den Bäumen…

Vatertag - Wandertag

Weihnachtsfeier 2017

Vielfalt bieten, das ist das Geheimnis von Günther Hannes, dem Vorsitzenden des Wald-Vereins Sektion Lindberg-Falkenstein, der zur Weihnachtsfeier ins Gasthaus „Stückl“ einlud: „Gemeinsam essen, sich aufs Weihnachtsfest besinnen, mit anderen austauschen, sich freuen und in einem weit gespannten Kreis netter Menschen sich wohlzufühlen.“ Mit diesem Motto hatte Günther Hannes die 100 Gäste begrüßt.

Vielfalt gab es auch unter den teilnehmenden Gästen, die aus nah und fern geströmt kamen, aus Deggendorf und Vilshofen, aus Heidelberg und Elchingen in Baden-Württemberg sowie aus Plattling.

Vielfalt ließ sich auch unter den Musikanten feststellen, die den besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier würdevoll und abwechslungsreich gestalteten: die Woid-Vereins-Ariensänger aus Lindberg mit ihren einfühlsamen Weihnachtsmelodien, Sepp Lohr, Michael Graßl und Hermann Hilgart als Volksmusik-Trio, Julia und Annalena Hannes mit Weihnachtsliedern und Gedichten. Mit Lena Kasper waren es gleich drei jüngste Nachwuchstalente des Wald-Vereins, die mit ihrem Können die Feier umrahmten.

Besonders Annalena Hannes fiel mit ihrer rauchigen Jazzstimme auf, hatte sie doch das moderne spanische Weihnachtslied „Feliz Novidad“ vorgetragen und sie beeindruckte das Publikum damit sehr. Feliz Navidad ist im lateinamerikanischen Rhythmus für Gitarre geschrieben.  Der puerto-ricanischen Sänger und Gitarrist José Feliciano soll das Lied in fünf Minuten komponiert haben.

Die 300-Eurospende, die aus der “Vorweihnacht im Woid“ erzielt worden war, wird für die Renovierung der Kirche in Ludwigsthal verwendet. Günther Hannes überreichte den Scheck an Kirchenpfleger Reinhard Kopp und Kaplan Marto Stangl.

Ein wahrer Holzfiguren- Engel- und Nikolaus- „Regen“ ging dann bei der Tombola auf das Publikum herunter, das fleißig Lose gekauft hatte, um einen der 350 Tombola-Gewinne mit nach Hause zu tragen.  Vielfalt eben auch am Glücks-Gabentisch, der von fleißigen Mitgliedern des Vereins, unter anderem von Lotte Brandl, Herta Hannes, Brigitte Straub, Ursula Steiml, Sylvia Weber und Elisabeth Schreiber einfallsreich gestaltetet worden war. (ns)

Waldweihnacht 2017 - das Video

Vorweihnacht im Woid - zum 29.mal in der Pfarrkirche Ludwigsthal

Das Video - auch auf Facebook und Youtube

Unser Juwel

Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus Weber in Buchenau gefüllt. Der Grund: Eberhard Kreuzer stellte sein neues Buch "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor, bei dem der Bayerische Wald-Verein als Herausgeber auftritt. Dieser hatte eingeladen und zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.


Der Präsident des Bayerischen Wald-Vereins, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, hieß alle Anwesenden im Gasthaus Weber herzlich willkommen. Besonders begrüßte er den Wald-Vereinsvorsitzenden Georg Pletl, den Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl sowie Adolf Treml, auf dessen Zeitzeugenberichte das neue Buch gründet.


Anschließend stellte Brunner den Autor und die Gestalter von "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor: Eberhard Kreuzer, der die Geschichten von Adolf Treml aufarbeitete und auf Papier brachte, den Fotografen Fritz Saller, der eindrucksvolle und detailreiche Bilder beisteuerte und die Malerin Annemarie Pletl, die das Layout des Einbandes künstlerisch gestaltete.


"Heimatpflege, Heimatkunde, Wald- und Naturschutz sind zentrale Themen des Bayerischen Wald-Vereins. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Geschichte lebendig zu halten, um sie an kommende Generationen weiterzugeben. Eberhard Kreuzer hat es verstanden nicht nur wissenschaftlich korrekt, sondern auch nachvollziehbar und spannend darzustellen, wie das Leben damals auf dem Schachten war. Fast so, als ob das Haus sprechen könnte", honorierte Brunner den Autor.

Quelle: Bayerwaldbote

Ari`ntag am Arber

Sänger und Musikanten am Arber
Franz Schötz, Vorsitzender der Landesstelle für Volkstumspflege

Alljährlich findet am Großen Arber der Ari'ntag statt. Diesmal am 8. Oktober. Ziel ist es, den Urgesang der Woidler, den Ariengesang an die weiteren Generationen weiterzugeben. Veranstalter sind, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, der Volksmusikverein des Landkreises Regen und der Bayer. Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein. 

Ariengesang im Vereinshüttl

Das Erbe unseres Arienkönigs, Sepp Hackl, anzunehmen und in gemütlicher Atmosphäre weiterzugeben an die Bevölkerung mit seinen sangesfreudigen Menschen, ist die Bestrebung unseres Vereins.

Jahresfahrt nach Südtirol

Vom 1. bis zum 3.September dauerte dieses mal unsere Jahresfahrt, die den Verein in die Südtiroler Bergwelt führte. Die faszinierende Bergwelt der Dolomiten war unser Ziel. Wir besuchten Kastelruth, die Seiseralm und die schönen Gärten und das Sissi-Schloss von Trautmansdorff. Natürlich exportierten wir auch wieder Musik und Gesang nach Südtirol. Im Hotel Reichegger in Uttenheim waren wir wieder gut umsorgt untergebracht. 

Vergangenheit und Glas

Glashütte in Spiegelhütte

Schachtenpflege 2017

Die Schachtenpflege - schon eine Tradition

Unser Juwel in Lindberg

Spiegelhütte - Bilder von früher

Bilder aus dem alten Bergdorf Spiegelhütte. Das Kirchdorf Spiegelhütte ist südlich vom Scheuereck der Nachbarort von Buchenau und Lindbergmühle. 

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