Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

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Bayer.Wald- Verein |
Sektion Lindberg- Falkenstein e. V. 

Zwieselauer Str. 7

94227 Lindberg

 

 

Günther Hannes nimmt Abschied nach 25 Jahren

Liebes, verehrtes Mitglied,

 

das Frühjahr dieses Jahres wird wohl mit einem bemerkenswerten Schauspiel in die Geschichte des Bayer. Wald-Vereins eingehen, soll doch bereits im Mai der 1. Spatenstich zum Bau des Schutzhauses auf unserem Hausberg, dem Gr. Falkenstein, erfolgen. Die Finanzierung dieses 1,6-Millionen-Projektes steht, mitunter auch aufgrund der aufopfernden Arbeit der Mitglieder des „Förderkreises Schutzhaus Falkenstein“. Aber auch Sie, die Mitglieder unseres Vereins, haben bereits einiges bewirkt, indem Sie unserem Spendenaufruf im letzten Veranstaltungsprogramm gefolgt sind und eine Überweisung vorgenommen haben. Wir danken Ihnen dafür ganz, ganz herzlich! Alle Spender erhalten dafür ein spezielles Dankeschreiben vom Bayer. Wald-Verein. Sie können die Spenderliste allerdings auch schon unter „www.schutzhaus-falkenstein.de“ einsehen. Unsere Sektion hat auch schon 440,00 € durch zweimaliges Leeren unserer Spendenbox übergeben können und sich mit ca. 300,00 € an der Christbaumversteigerung beteiligt. Alles zusammen ergibt einen Spendenerlös von bisher 1.800,00 €. Ein ganz herzliches Dankeschön allen Wohltätern!

 

Als Nächstes, allerdings, steht die Generalversammlung unseres Vereins an. Das heißt, dass am Samstag, 24. März, auch Neuwahlen auf dem Programm stehen. Darum die Bitte: Kommen Sie und bestimmen Sie die Geschicke des Vereins in der Mitgliederversammlung mit. Schön wäre es auch, wenn Sie sich für eines der verschiedenen Ämter zur Verfügung stellen würden.

 

Für mich selbst endet an diesem Tag eine Epoche, die dreißig Jahre meines Lebens fest bestimmt hat. Von der Gründungsphase an war ich mit dem Verein fest verschweißt und davon 25 Jahre lang als Vorsitzender. Freunde für den Bayerischen Wald und seine Bewohner zu gewinnen, dies stand von Anfang an im Mittelpunkt all meiner Bestrebungen. Wenn ich heute zurückblicke, dann sehe ich nur nette Menschen, die mich so lange begleitet haben. Ich danke Ihnen allen, ohne Ausnahme, für die Freundschaft, die Sie mir entgegengebracht haben, von ganzem Herzen. Sie haben mit Ihrem stets freundschaftlichen Entgegenkommen mir gegenüber zu einem Superverhältnis beigetragen, das in den schönsten Träumen nicht besser auszumalen gewesen wäre. Danke! Vergelt`s Gott! 

Jetzt wäre es halt schön zu wissen, dass Sie, verehrtes Mitglied, meinem Nachfolger und der neuen Vorstandschaft weiterhin die Treue halten und deren Arbeit zum Wohle des Vereins so gut wie möglich unterstützen werden. Wenn ich Sie fest darum bitte? 

Jetzt aber noch: Alles, alles Gute in Glück und Gesundheit für Sie, von ganzem Herzen!

Ihr Günther Hannes

Vatertag - Wandertag

Zu Gast auf dem Hausberg FALKENSTEIN

 

Fünfzig Unentwegte haben Sturmwind und Schneefall getrotzt und sich auf den Gipfel ihres Hausberges, den Gr. Falkenstein, hinaufgearbeitet. Sogar sechs Freunde vom Zeleznorudsky Klub haben die Mühen nicht gescheut, wissen sie doch die wohlige Atmosphäre des Falkenstein-Schutzhauses zu schätzen. Und niemand musste die Strapazen bereuen, haben doch Hermi und Mich gewaltig aufgespielt, und Christian Fischer hat mehrere seiner Verserl zum geliebten Bayerwald vorgetragen.

Helfen Sie mit! Wir retten das Schutzhaus Falkenstein

Unser Falkenstein ohne Schutzhaus? Unvorstellbar!  Die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein unterstützt mit allen Kräften die Finanzierung des neuen Falkenstein-Schutzhauses

Sie haben uns stets die Treue gehalten und den Verein bisher in vielfältiger Weise unterstützt. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen dafür!

Heute aber, da wenden wir uns mit einer ganz besonderen, aufrichtigen Bitte an Sie: Helfen Sie uns mit einer Spende, um den dringend erforderlichen Neubau des Falkenstein-Schutzhauses zu ermöglichen. Es hat sich nämlich eine Finanzierungslücke von gut 100.000,00 € ergeben, die zu schließen sich ein Förderkreis Schutzhaus Falkenstein angenommen hat und alles daransetzt, diesen Betrag aufzubringen. Es sind bereits schöne Erfolge zu verzeichnen, aber die Zeit brennt. Bis Ende Januar 2018 müssen sowohl Baugenehmigung wie auch der Finanzierungsplan beim Bayerischen Staatsministerium eingereicht sein, damit die Zuschüsse gewährt werden können und im Sommer nächsten Jahres mit dem Bau begonnen werden kann. Bis dahin muss auch der Förderkreis bekunden können, dass er den Fehlbetrag aufbringen kann. 

Wenn Sie helfen wollen, dann überweisen Sie bitte auf das Sonderkonto: 


Bayer. Wald-Verein
VR GenoBank DonauWald eG
IBAN: DE73 7419 0000 0103 2030 00
BIC: GENODEF1DGV
Verwendungszweck: Spende Falkenstein, LDBG.-F.

Anmerkung: Die Spenden dürfen ausschließlich für den Neubau des Falkenstein-Schutzhauses verwendet werden! Ihre Spende können Sie steuerlich geltend machen. Auf Wunsch erhalten Sie umgehend eine Zuwendungsbescheinigung zugestellt (bis 300,00 € gilt die Vorlage des Überweisungsträgers bei Ihrem Finanzamt).

IIhr Günther Hannes sagt:

***Danke***Danke***Danke***Danke***Danke***Danke***

Falkenstein-Prospekt Seite A
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Norbert Schreiber: Kafka, Dvořák Schwejk und Co - Literatur und Musik aus Tschechien

Eine Multimedia-Show

Wo sonst Glas entsteht oder Volksmusik zu hören ist, beides von Hand gemacht, in der Rotwald-Glashütte, setzte der in Spiegelhütte ansässige Journalist und Buchautor bei seiner Multimediashow geballte Technik ein. Auf den Bühnenbrettern der Rotwald-Glashütte war Literatur und Musik als Thema des Abends angesetzt: Kafka, Dvořák, Schwejk und Co. 


Veranstalter war die Sektion Lindberg-Falkenstein vom Bayerischen Wald-Verein. Auf der Bühne eine Filmleinwand und ein Beamer, Tablet und Laptop, Lautsprecher für Musik und Literaturlesung sowie ein Fernsehbildschirm. Norbert Schreiber stellte Komponisten und Literaten aus Tschechien in Bild und Ton vor. Zunächst mit einem Bildporträt auf dem Bildschirm, dann in Videosequenzen auf der Leinwand und schließlich mit Textproben aus dem Buch des Autors über Prag, das in der Reihe merian porträts erschienen ist und 20 Berühmtheiten aus Tschechiens Hauptstadt vorstellt, mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten, die in Prag zu den jeweiligen Personen zu besichtigen sind.

 
Ob Smetanas symphonische Dichtung über die Moldau, Antonin Dvořáks "Symphonie Aus der neuen Welt" – die Musik tschechischer Komponisten ist weltbekannt. Die literarischen Meisterwerke von Franz Kafka, seine Romanfragmente und Erzählungen wie "Der Prozeß" oder "Das Schloss" sind Meisterwerke der Weltliteratur. Unvergessen Jaroslav Hašeks "Der brave Soldat Schwejk". Lenka Reinerovás Berichte über ihre Heimatstadt Prag und Vaclav Havels Theaterstücke gehören zum nationalen Kulturerbe Tschechiens, die an dem Abend multimedial vorgestellt wurden. Besonders beeindruckend Lenka Reinerová letztes Interview, das sie vor ihrem Tod dem beim Hessischen Rundfunk arbeitenden Politik- und Kulturredakteur vor ihrem Tode gegeben hat. Reinerová war die letzte auf Deutsch schreibende Autorin aus dem Kreis um Egon Erwin Kisch, dem „rasenden Reporter“ vom Prager Tagblatt.


Dramatische Höhepunkte des Vortragsabends waren Mozarts Don Giovanni-Ouvertüre, die Symphonie aus der Neuen Welt (Dvořák) oder Kafkas Meistererzählung „Die Verwandlung“, in  der ein Mensch zum Käfer mutiert. Dass Tschechiens Staatspräsident Václav Havel auch ein Dramatiker war, wurde mit Videoszenen gezeigt, in denen der Bühnenautor Havel als Filmregisseur wirkte. So entstand ein buntes, farbiges, tönendes, multimediales Gesichter- und Geschichtspanorama über das Nachbarland Tschechien. 


Günther Hannes hatte die über 40 Personen zählende Zuhörergruppe des Abends willkommen geheißen, die sogar aus Regensburg und Železná Ruda angereist war, um die Multimediashow zu sehen. Sein Dank war natürlich vornehmlich dem Initiatoren dieser Darbietung und Autoren des Buches „Prag“, Norbert Schreiber, gewidmet. Denn, was dieser in langer Vorarbeit an diesem Abend dargeboten hat, dies hat sogar so manchen Insider der tschechischen Literatur- und Musikwelt aus dem Publikum überrascht. Die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein ist mächtig stolz darauf, einen derart aktiven, der Gesellschaft gegenüber verantwortungsbewussten Publizisten in seinen Reihen zu wissen. Als kleine Aufmerksamkeit hat ihm der Vereinsvorsitzende „Das Buchenauer Schachtenhaus“ überreicht, ein Buch, dessen Autor Eberhard Kreuzer ist und die Lebensumstände vergangener Zeiten in Norbert Schreibers neuen Heimat schildert.


Der Eintritt war frei, dafür haben die Gäste dankenswerterweise die Spendenbox für den Bau des Falkenstein-Schutzhauses gefüttert. Der Abend klang musikalisch aus, denn aus Böhmen kommt ja auch die Musik. 

 

Weihnachtsfeier 2017

Vielfalt bieten, das ist das Geheimnis von Günther Hannes, dem Vorsitzenden des Wald-Vereins Sektion Lindberg-Falkenstein, der zur Weihnachtsfeier ins Gasthaus „Stückl“ einlud: „Gemeinsam essen, sich aufs Weihnachtsfest besinnen, mit anderen austauschen, sich freuen und in einem weit gespannten Kreis netter Menschen sich wohlzufühlen.“ Mit diesem Motto hatte Günther Hannes die 100 Gäste begrüßt.

Vielfalt gab es auch unter den teilnehmenden Gästen, die aus nah und fern geströmt kamen, aus Deggendorf und Vilshofen, aus Heidelberg und Elchingen in Baden-Württemberg sowie aus Plattling.

Vielfalt ließ sich auch unter den Musikanten feststellen, die den besinnlichen Teil der Weihnachtsfeier würdevoll und abwechslungsreich gestalteten: die Woid-Vereins-Ariensänger aus Lindberg mit ihren einfühlsamen Weihnachtsmelodien, Sepp Lohr, Michael Graßl und Hermann Hilgart als Volksmusik-Trio, Julia und Annalena Hannes mit Weihnachtsliedern und Gedichten. Mit Lena Kasper waren es gleich drei jüngste Nachwuchstalente des Wald-Vereins, die mit ihrem Können die Feier umrahmten.

Besonders Annalena Hannes fiel mit ihrer rauchigen Jazzstimme auf, hatte sie doch das moderne spanische Weihnachtslied „Feliz Novidad“ vorgetragen und sie beeindruckte das Publikum damit sehr. Feliz Navidad ist im lateinamerikanischen Rhythmus für Gitarre geschrieben.  Der puerto-ricanischen Sänger und Gitarrist José Feliciano soll das Lied in fünf Minuten komponiert haben.

Die 300-Eurospende, die aus der “Vorweihnacht im Woid“ erzielt worden war, wird für die Renovierung der Kirche in Ludwigsthal verwendet. Günther Hannes überreichte den Scheck an Kirchenpfleger Reinhard Kopp und Kaplan Marto Stangl.

Ein wahrer Holzfiguren- Engel- und Nikolaus- „Regen“ ging dann bei der Tombola auf das Publikum herunter, das fleißig Lose gekauft hatte, um einen der 350 Tombola-Gewinne mit nach Hause zu tragen.  Vielfalt eben auch am Glücks-Gabentisch, der von fleißigen Mitgliedern des Vereins, unter anderem von Lotte Brandl, Herta Hannes, Brigitte Straub, Ursula Steiml, Sylvia Weber und Elisabeth Schreiber einfallsreich gestaltetet worden war. (ns)

Waldweihnacht 2017 - das Video

Vorweihnacht im Woid - zum 29.mal in der Pfarrkirche Ludwigsthal

Das Video - auch auf Facebook und Youtube

Tradition und Brauchtum

Die Jugend des Bergdorfes Spiegelhütte hält einen traditionellen Brauch am Leben. Mit Kuhglocken werden die Wölfe von den Herden abgehalten. Das so genannte WOLFAUSLASSEN verursacht einen Höllenlärm. Der Brauch stammt aus der Zeit, als Hirten ihre Herden vor Bären und Wölfen schützen mussten. Der Wolf wird  „ausgeläutet“. Die Dorfjungen ziehen von Haus zu Haus, bauen sich vor den Türen der Nachbarn auf und machen mit ihren Kuhglocken Lärm, sagen das Hirtengedicht auf und bekommen dafür eine Spende fürs Taschengeld. Da inzwischen immer noch zwei Wölfe, die aus dem Tiergehege des Nationsalparks entwischt sind, noch nicht aufgefunden wurden, wird das Brauchtum wieder hoch aktuell. 

 

 

Unser Juwel

Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus Weber in Buchenau gefüllt. Der Grund: Eberhard Kreuzer stellte sein neues Buch "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor, bei dem der Bayerische Wald-Verein als Herausgeber auftritt. Dieser hatte eingeladen und zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.


Der Präsident des Bayerischen Wald-Vereins, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, hieß alle Anwesenden im Gasthaus Weber herzlich willkommen. Besonders begrüßte er den Wald-Vereinsvorsitzenden Georg Pletl, den Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl sowie Adolf Treml, auf dessen Zeitzeugenberichte das neue Buch gründet.


Anschließend stellte Brunner den Autor und die Gestalter von "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor: Eberhard Kreuzer, der die Geschichten von Adolf Treml aufarbeitete und auf Papier brachte, den Fotografen Fritz Saller, der eindrucksvolle und detailreiche Bilder beisteuerte und die Malerin Annemarie Pletl, die das Layout des Einbandes künstlerisch gestaltete.


"Heimatpflege, Heimatkunde, Wald- und Naturschutz sind zentrale Themen des Bayerischen Wald-Vereins. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Geschichte lebendig zu halten, um sie an kommende Generationen weiterzugeben. Eberhard Kreuzer hat es verstanden nicht nur wissenschaftlich korrekt, sondern auch nachvollziehbar und spannend darzustellen, wie das Leben damals auf dem Schachten war. Fast so, als ob das Haus sprechen könnte", honorierte Brunner den Autor.

Quelle: Bayerwaldbote

Ari`ntag am Arber

Sänger und Musikanten am Arber
Franz Schötz, Vorsitzender der Landesstelle für Volkstumspflege

Alljährlich findet am Großen Arber der Ari'ntag statt. Diesmal am 8. Oktober. Ziel ist es, den Urgesang der Woidler, den Ariengesang an die weiteren Generationen weiterzugeben. Veranstalter sind, der Bayerische Landesverein für Heimatpflege, der Volksmusikverein des Landkreises Regen und der Bayer. Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein. 

Ariengesang im Vereinshüttl

Das Erbe unseres Arienkönigs, Sepp Hackl, anzunehmen und in gemütlicher Atmosphäre weiterzugeben an die Bevölkerung mit seinen sangesfreudigen Menschen, ist die Bestrebung unseres Vereins.

Jahresfahrt nach Südtirol

Vom 1. bis zum 3.September dauerte dieses mal unsere Jahresfahrt, die den Verein in die Südtiroler Bergwelt führte. Die faszinierende Bergwelt der Dolomiten war unser Ziel. Wir besuchten Kastelruth, die Seiseralm und die schönen Gärten und das Sissi-Schloss von Trautmansdorff. Natürlich exportierten wir auch wieder Musik und Gesang nach Südtirol. Im Hotel Reichegger in Uttenheim waren wir wieder gut umsorgt untergebracht. 

Vergangenheit und Glas

Glashütte in Spiegelhütte

Schachtenpflege 2017

Die Schachtenpflege - schon eine Tradition

Unser Juwel in Lindberg

Spiegelhütte - Bilder von früher

Bilder aus dem alten Bergdorf Spiegelhütte. Das Kirchdorf Spiegelhütte ist südlich vom Scheuereck der Nachbarort von Buchenau und Lindbergmühle. 

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