Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Wald-Verein wünscht guten Start ins Neue Jahr

Lindberg, im Dezember 2020


Liebes, verehrtes Mitglied im Bayer. Wald-Verein,

eingesponnen in eine schier unselige Zeit, gehemmt in der Verfolgung vereinsbezogener Ziele, Aufgaben und Aktivitäten, harren wir der Normalität entgegen. Diese wird allerdings noch einige Zeit auf sich warten lassen.

Deshalb können wir heute leider nicht mit einem Veranstaltungs-Programm für das 
I. Quartal 2021 aufwarten.

Seit Anfang Oktober konnten wir keine Sitzung der Vorstandschaft mehr anberaumen; mindestens bis zum Jahresende wird sogar eine Besprechung im kleinen Kreis unmöglich sein. Dennoch hätten wir Ihnen gerne ein ansprechendes Programm vorgelegt, aber die Aussichten, dass die Einschränkungen infolge der Corona-Krise noch vor Frühlingsbeginn aufgehoben werden könnten, sind äußerst gering.

Sollte sich eine Änderung ins Positive ergeben, werden wir ganz schnell reagieren und aktiv werden. Dazu ein Tipp: Werfen Sie ganz einfach von Zeit zu Zeit einen Blick auf unsere Internetseite www.waldverein-lindberg.de. Dort ist die Handschrift unseres unermüdlich schaffenden Norbert Schreiber zu bewundern. Er informiert darin nicht nur über die Aktivitäten unseres Vereins, sondern stellt auch eine Auswahl an wissenswerten, ausgefallenen bis hin zu außergewöhnlichen Ereignissen vor. Lassen Sie sich überraschen!

Ein wesentliches Motiv, verehrtes Mitglied, noch vor dem Jahresende auf diese Weise mit Ihnen in Kontakt zu treten - und dies, ohne ein Veranstaltungs-Programm anbieten zu können - sehen wir darin, dass wir Sie auf keinen Fall ohne Herzenswünsche der Vorstandschaft in die Weihnachtszeit oder gar ins Neue Jahr hineinschlittern lassen dürften.

So wünschen wir Ihnen ein wundervolles, friedfertiges 
Weihnachtsfest, ein Fest der Freude.
 
Für das nahende neue Jahr 2021
die allerbesten Wünsche,
vorrangig bezogen auf die Gesundheit,
gleich gefolgt von viel Glück in all Ihren Vorhaben


Günther Hannes und die Vorstandschaft

Corona bremst Brauchtum aus

Corona bremst in den Dörfern des Bayerischen Waldes auch das Brauchtum aus. Ob Sternsinger, Wolfauslasser, Ratschengruppen, Neujahrsbläser, das Virus ist zu gefährlich, um von Haus zu Haus zu wandern. Als kleine Erinnerung an frühere Zeiten hier die Jugend von Spiegelhütte (Gemeinde Lindberg) im Bayerischen Wald

Herzlich willkommen - Unsere neuen Mitglieder

Ein herzlicher Willkommensgruß an unsere 
neuen Mitglieder


Wir freuen uns, dass uns auch im letzten Vierteljahr nette Menschen ihr Vertrauen ausgesprochen haben, indem sie Mitglied der Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein geworden sind. 
Wir sagen Grüß Gott und wünschen allen viel Freude im Verein.

Burghart Anna, Zwiesel Hentschel Selina, Zwiesel
Dietl Robin, Zwiesel Kapfhammer Katja, Zwiesel
Ehrenbeck Joachim, Zwiesel Meisinger Manuel, Lindberg
Erbes Maximilian, Kirchberg Plank Andrea, Zwiesel
Erbes Luca, Kirchberg Plank Johannes, Zwiesel
Erbes Maksim, Kirchberg Schober Monika, Lindberg
Erbes Nico, Kirchberg Schober Wolfgang, Lindberg
Erbes Marco, Kirchberg Schreder Matthias, Zwiesel
Ertl Heike, Zwiesel Dr. Schreder Max, Deggendorf
Finsterwald Matthias, Arnstorf Weinberger Marius, Lindberg
Geismeier Lisa, Zwiesel Weinberger Philipp, Zwiesel

Unsere letzten Aktivitäten

Heinz Wudy verstorben - ein Erinnerung an einen Quetschn-Liebhaber

Fundsache im Netz: Die Milchstrasse  über dem Bayerischen Wald

Patrick Leitner (c.) hat dieses Foto geschossen und für unsere Website zur Verfügung gestellt. Ursprünglich war das Foto auf Facebook zu sehen und unter der Rubrik der Gruppe "So schee is im Bayerischen Wald" veröffentlicht.

Dort heißt es:

Milchstraße über dem Rachelschutz

Das Funkeln der Nacht

Wasserstoff ist das am häufigsten vertretene Element im Weltraum,das vom Kamerasensor in rötlichen Farbtönen erfasst wird.Das sind die "roten Flecken" die du in der Milchstraße sehen kannst.

 
 

Blick vom Rachel - ein Farbenmeer

Foto (c.) Oida Waitler (Pseudonym) auf Facebook

Sonnenuntergang bei Kleinaign

Foto Jutta Rust (c.) 

Impressionen am Schwarzen Regen in Viechtach

Foto: Nicole Köppl (c.)

Nebelmeer vom Arber über den Brotjacklriegel bis zu den Alpen

Foto: Uli Kokoro

Vogelkunde beim Wald-Verein

Bei den Teichrallen kämpfen die Weibchen um die besten Partner. Sehr beliebt sind wohlgenährte Männchen.

27-31 cm groß

ganzjährig bei uns zu beobachten

sucht oft entlang des Ufers in der Vegetation nach Futter

 

Aussehen
Teichhühner sind auf den ersten Blick schwarz, bei näherer Betrachtung sind jedoch ein olivschimmernder Rücken und die blaugraue Unterseite zu erkennen. An der Flanke verläuft eine weiße gefleckte Linie, auch der Unterschwanz ist weiß. Auffällig sind auch der rote Schnabel mit gelber Spitze und das rote Stirnschild.

Verhalten
Während der Brutzeit sind sie äußerst territorial und vertreiben Konkurrenten und Fressfeinde vehement. Ihre Nester bauen Teichhühner in drei verschiedenen Varianten. Eins als Bühne für die Balz, eins als Gelegenest und eins als Ruhenest. Zwischen den Nestern wechseln sie auch gerne oder bauen nach dem Schlupf noch ein neues.

Lebensraum
An Süßwassern mit ausreichend Ufervegetation, wie zum Beispiel kleinen Seen, Teichen, Sümpfen und Flüssen fühlt das Teichhuhn sich wohl.

Gefährdung
Das Teichhuhn ist auf der Vorwarnliste für gefährdete Arten in Deutschland.

Zugverhalten
Teichhühner sind ganzjährig bei uns zu sehen.

Nahrung
Teichhühner sind Allesfresser. So gehören unter anderem Pflanzenteile, Sämereien, Knospen, Insekten und Schnecken oder Kleintiere zu ihrer Nahrung.

Stimme
Sie haben ein großes Repertoire an kurzen, scharfen Lauten wie „ki-keck“, oder „kjürrk“. Oft ist auch ein gutturales, blubberndes „gurrk“ zu hören.

Quelle NABU Vogelporträt: Teichhuhn - NABU

 

Foto: Hans-Werner Neumann (c.)

Der Hörfunktechniker Hans-Werner Neumann greift in seiner Freizeit gerne zur Kamera statt zum Studiomikrofon und fotografiert die Welt der Vögel. Dankenswerterweise erlaubt er dem Bayerischen Wald-Verein die Fotos hier ins Netz zu stellen. Wir ergänzen um einige Informationen und vielleicht findet das eine oder andere Mitglied den Vogel auch in der Natur. Bilder aus unserer Umwelt und Natur von unseren Vereinsmitgliedern veröffentlichen wir gerne. Einfach mailen an Norbert Schreiber. Mailadresse: nlschreiber@t-online.de

Tipps Winterfütterung für Vögel

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/

 

Wander-Tipp: Von Schareben zum Hochstein

RETRO Bayerischer Rundfunk zeigt Nostalgie-Filme in seiner Mediathek      

Mit einer neuen RETRO-Serie öffnet die Mediathek des Bayerischen Rundfunks die Fernseharchive des Senders. Der Bayerische Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein macht sich auf Spurensuche und veröffentlicht Fundsachen aus dem Bayerischen Wald auf seiner Website www.waldverein-lindberg.de
 

Der Tourismus boomt im Bayerischen Wald in den 1960er Jahren. Die meisten Touristen kommen mit dem eigenen Pkw. Der Bayerische Rundfunk hat sie in den Waldregionen begleitet. In einer Serie zeigt der Bayer. Wald-Verein Sektion Lindberg einige ausgewählte Videofilme aus der RETRO-Serie des Bayerischen Rundfunks.

BR retro: Die Wolfauslasser von Lindberg

Der Brauch hat sich bis heute erhalten im Bayerischen Wald: Das Wolfaustreiben am Ende des Weidejahres. In seiner Reihe retro zeigt der Bayerische Rundfunk die Lindberger Wolfauslasser. Der Brauch stammt aus einer Zeit, als noch Wölfe und Bären den Bayerischen Wald bevölkerten. Den Kühen wurden Glocken umgehängt, und die Hirten schnalzten beim Kuhabtrieb mit Geißeln in die Luft. Ein lauter Knall ist dann zu vernehmen.

Der Wegweiser-Schnitzer von Thurmansberg

In Thurmansbang weisen handgeschnitzte Wegweiser die Wanderwege für Touristen. Der Bayerische Rundfunk porträtiert einen Wegweiserschnitzer aus Thurmansbang

BR RETRO


BR Retro - quer durch alle Regionen und Regierungsbezirke im Bayern der 50er und 60er Jahre. Dokumente der Zeitgeschichte, vergessen geglaubte bayerische Traditionen, kurioses Brauchtum und historische Ereignisse aus Sport, Kultur, Gesellschaft und Politik. Unsere Schätze aus dem BR-Archiv bieten Einblicke in das Bayern von damals. Retro-Fernsehen jetzt in der BR Mediathek entdecken!

https://www.br.de/mediathek/rubriken/themenseite-bayern-damals-100

 

Die neue Mannschaft vom Wald-Verein Sektion Lindberg Falkenstein voll Tatendrang

Von links, vorne: Lieselotte Brandl, Sonja Steiner, Hermann Ganserer

Hinten: Klaus Winterrot, Eugen Stadler, Roland Baumann, Max Straub, Pattrick Hackl, Daniel Weininger,

Tobias Schreder, Josef Ebner, Alois Däuschinger, Günther Hannes

Nach den Neuwahlen auf der Generalversammlung, am 15. August, und der Ausschuss-Sitzung, 24. August, verfügt die Sektion über eine homogene, von Tatendrang durchdrungene Vorstandschaft, die den Verein mit Leben erfüllen und die Ziele des Bayer. Wald-Vereins mit Nachdruck ansteuern wird.

Die Vorstandschaft


1. Vorsitzender: Günther Hannes, Zwieselauer Str. 7, 94227 Lindberg 09922 6473

2. Vorsitzender: Tobias Schreder, Kramaer-Str. 5, 94227 Lindberg 0151 4122457

Schatzmeister: Patrick Hackl, Reifberg 60, 94258 Frauenau 0171 4769525

Mitgliederverwaltung: Max Straub, Bergstraße 5, 94227 Zwiesel 09922 3654

Schriftführer: Daniel Weininger, Steinriegl 15, 94227 Zwiesel 0160 91356191

Kulturreferent: Wird später eingesetzt

Wanderführerin: Lieselotte Brandl, Bürgerholzring 17, 94209 Regen 0175 7629977

Jugendwart: Sonja Steiner, Oberlindbergmühle 5, 94227 Lindberg 0151 700177770

Naturschutzwart: Alois Däuschinger, Am Talübergang 3, 94227 Zwiesel 0175 5049858

Beisitzer: Josef Ebner, Lindbergmühle 25, 94227 Lindberg 0171 6972613

Hermann Ganserer, Oberlindbergmühle, 94227 Lindberg 09922 802336

Klaus Winterrot, Baderinn 11, 94227 Zwiesel 0171 6132885

1. Kassenprüfer: Eugen Stadler, Schleicher 1, 94227 Lindberg 09922 3054

2. Kassenprüfer: Roland Baumann, Stadtplatz 15/17, 94227 Zwiesel 0160 6655246

  

Neue Rubrik auf unserer Homepage: Natur und Umwelt

Nicht erst seit Corona ist uns bewusst geworden: Natur und Umwelt müssen geschützt werden. Jetzt suchen Urlauber neue Urlaubsziele und entdecken den Bayerischen Wald. Wild zugeparkte Parkplätze und einfach in der Natur entsorgter Müll zeugen davon, dass nicht nur Naturliebhaber den Bayerischen Wald besuchen. Wie die Passauer Neue Presse berichtet, fanden Ranger auf einem nur einen Kilometer langen Wanderweg 150 Papiertaschentücher. 105 fand ein weiterer Ranger aiuf dem Winterwanderweg. Verpackungsmaterialien, Zigarettenkippen und leere Getränkeflaschen säumen die Wanderwege. Da die Taschentücher inzwischen chemisch behandelt werden, dauert es etwa drei Jahre bis sie verrotten. Ein Zigarettenstummel enthält 4000 Giftstoffe. 1 Stummel kann 50 Liter Trinkwasser verseuchen und Hundekot zersetzt sich erst in drei Monaten. Also liebe Touristen, seid wachsam, aufmerksam und verhaltete Euch der Natur und Umwelt gegenüber sorgsamer. Der Bayerische Wald-verein, Sektion Lindberg-Falkenstein will auf seiner Hompage jetzt öfter über solche Themen berichten. Daher haben wir einen neuen Menüpunkt NATUR UND UMWELT.

Dort finden Sie jetzt auch Informationen zum Thema "Versteinerte Vorgärten"

Hermann Lenz      An der böhmischen Grenze

 

An der böhmischen Grenze 
Ein verlassener Hof: 
Der Misthaufen ausgetrocknet, 
Das Stallfenster geschlossen,
Die Schwalbe stürzte herein.

Die Hitze im leeren Dorf. 
Die Kastanienallee und der Friedhof. 
Abends der Bach mit den Schatten der Fische.
Dir fällt ein,
Dass du allein bist und schreibst.
An wen? An dich selber.

 

50. Jubiläum des Nationalparks

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist grenzenlos wild.
In Deutschlands ältestem Großschutzgebiet können sich
Wälder, Moore, Bäche und Seen nach ureigenen
Gesetzen zu einer einzigartigen Landschaft mit
außerordentlicher Artenvielfalt entwickeln. So wurde der
wilde Wald zum Rückzugsraum für viele vom Aussterben
bedrohte Tiere und Pflanzen. In ihrem Buch feiert
Alexandra von Poschinger nun das 50-jährige Bestehen
von Deutschlands erstem Nationalpark und mehr noch
dessen Erfolg jahrzehntelanger Beobachtungen und
Forschung im Ökosystem Wald. Denn weltweit steht der
Nationalpark Bayerischer Wald als wegweisendes Vorbild
für besonders gelungenen Naturschutz. In Reportagen,
Essays und Porträts gewährt das Buch Einblick in den
aktuellen Stand des Wissens aus Natur-, Klima- und
Umweltforschung und zeigt die Wichtigkeit von
Großschutzgebieten für den dauerhaften Erhalt unserer
Natur in ihrer Vielfalt auf.

Dazu kommen zahlreiche
Persönlichkeiten in Interviews und Gastbeiträgen zu
Wort und berichten, was wir vom Pionier für die Wälder
der Zukunft lernen können und was sie mit dem
Nationalpark verbinden, darunter Dirk Steffens, Sarah
Wiener, Tony Cragg oder Heinrich Bedford-Strohm. In
ihrem Vorwort hebt UN-Friedensbotschafterin Jane
Goodall die internationale Bedeutung dieses
herausragenden Projekts hervor. Mit sensationellen
Fotos von Rainer Simonis zeigt dieser Band schließlich
die ganze Faszination des Nationalparks. 

Jetzt wurde das Buch im Haus zur Wildnis der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

 

 

 

Alexandra von Poschinger lebt im
Bayerischen Wald und in München.
Nach ihrem Studium der Germanistik
und Geographie arbeitete sie zehn
Jahre lang für die Passauer Neue
Presse und den Bayerischen Rundfunk
sowie im Anschluss als PR-Redakteurin
und Projektmanagerin in einer
Agentur. 2012 machte sich die Journalistin,
Buchautorin und Kulturmanagerin selbstständig. Sie
schreibt für Tageszeitungen und Magazine sowie als
Buchautorin für renommierte Verlage, darunter den
Berliner DISTANZ Verlag und DIE ZEIT Verlagsgruppe.

 

Alexandra von Poschinger
Wilder Wald
Europas Pionier für die Wälder
der Zukunft
Gebunden, 224 Seiten,
mit 200 farbigen und 20 schwarz-weißen
Abbildungen
Preis € 40,- [D] 41,10 [A]
ISBN 978-3-95728-409-9
Erscheinungstermin 24. September 2020

 

Rainer Simonis kennt den
Nationalpark Bayerischer Wald fast
besser als sein Wohnzimmer.
Aufgewachsen in
Waldkirchen, verschlug es ihn nach
dem Studium der Forstwirtschaft
zurück in die Heimat. 1993 trat er den Dienst vor Ort an
und leitete von 1996 bis Juni 2020 die NationalparkDienststelle Finsterau.
Bei seinen täglichen Streifzügen
durch die Wälder nimmt er Flora und Fauna mit der
Kamera ins Visier. 

Informationen zum Coronavirus

Corona-Symptome   

 Das COVID-19-Virus kann bei jedem Menschen andere Auswirkungen haben.

Die meisten infizierten Menschen entwickeln leichte bis mittelschwere Symptome und werden ohne Krankenhausaufenthalt wieder gesund.

Häufigste Symptome: Fieber Trockener Husten Müdigkeit 

Seltenere Symptome: Gliederschmerzen Halsschmerzen Durchfall Bindehautentzündung Kopfschmerzen Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns Verfärbung an Fingern oder Zehen oder Hautausschlag

Informationen der Bayerischen Staatsregierung

Informationen der Bundesregierung 

Informationen zur Corona-App für I-Phones und Smart-Phones

Informationsportal des Robert-Koch-Instituts

Unterwegs am Osser

Fotoimpressionen in Zeiten von Corona

30 Jahre Fall des EISERNEN VORHANGS - Feier in Bayerisch-Eisenstein

Am 9.11.2019 jährte sich die Grenzöffnung am Bahnhof Bayerisch Eisenstein zum 30.ten mal. Der Bahnhof Bayerisch-Eisenstein war im Gebäude durch den Eisernen Vorhang getrennt. Eine Menschenkette feierte damals den Fall des Grenzzaunes zwischen Ost- und West. Zum diesjährigen Jubiläum trafen sich Deutsche und Tschechen um wieder zu feiern. Ein Videoflim von Norbert Schreiber.

Ein Hoch auf den Ari`n-Gsang - So singt's und klingt's im Bayerischen Wald

Lindberg / Gr. Arber
Die Ari, auch als Urtyp waldlerischen Singens bezeichnet, stand am Sonntag im Mittelpunkt des Geschehens beim „Ari`ntag auf dem Arber“. Gleich drei Veranstalter zeichnen für den hohen Stellenwert dieser Veranstaltung: Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e. V. Volksmusikstelle für Niederbayern und Oberpfalz, der Volksmusikverein im Landkreis Regen und die Sektion Lindberg-Falkenstein im Bayer. Wald-Verein. Das Ziel ist, der Ari viele aktive Anhänger zu mobilisieren und sie als gedeihliches Kulturgut an die kommenden Generationen weiterzugeben. 

Eine große Schar von etwa 70 Sängern und Musikanten, die sich in der Eisensteiner Hütte versammelt haben, konnte Franz Schötz, Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege, begrüßen. Sie kommen nicht, wie man landläufig annehmen könnte, nur aus dem Bayerischen Wald, sondern großenteils von weit her, aus ganz Niederbayern, der Oberpfalz und sogar weiten Teilen Oberbayerns. Sie gehören Musik- und Gesangsgruppen an, die meisten davon sind aber nur aus Freude am Singen auf den Arber gekommen. 

Vor dem gemeinsamen Singen und Musizieren geht Schötz auf die Ari selbst ein, indem er die Geschichte bemüht und Definitionen dazu ab 1619 (Pretorius) liefert. Heute sehen wir die Ari als Gegenstück zur oberbayerisch-österreichischen Weis und zum älplerischen Jodler. Sie kann instrumental geblasen oder gestrichen, 2-, 3- oder 4-stimmig vorgetragen werden. Beim Gesang spielt der Text eine eher untergeordnete Rolle, sie ist ein mehrstimmiges Klangerlebnis, koa Liad und koa Tanz. Wenn jemand sagt: „Der hat koa Ari net“, dann meint dieser nichts anderes, als dass dieser kein Musikgehör hat oder einfach nicht singen kann. 

Franz Schötz fügt mehrere Tondokumente von älteren Aufnahmen verschiedener ehemaliger Gesangs- und Musikgruppen in seinen Vortrag ein, um auf die Besonderheit so mancher Ari einzugehen. Die Lindberger Woid-Ariensänger sind zur Stelle und können stimmgewaltig aufzeigen, wie so manch vorgespielte Ari, vierstimmig gesungen, heute klingt. Und jetzt geht`s an Eingemachte.

Zehn Bläser, angeführt von Sepp Roider, packen jetzt ihre Instrumente ein und marschieren hinauf zur Zwieseler Hütte, wo sie heute ganz besondere Ari`n einüben werden, wie die „Wiesbauern Ari“, „Verlassn bin i“, die „Sattler-Ari“ und andere. Sie werden sich ob der anheimelnden Atmosphäre der Hütte und der angenehmen Betreuung durch das TV-Mitglied Johanna Unnasch heute pudelwohl fühlen. Sepp Roider: „Auch die Bläser haben es mir heute leicht gemacht; sie sind allesamt großartige Musiker!“ 

In der Eisensteiner Hütte wird gesungen. Als Vorlage dient eine Singblattsammlung, zusammengestellt von Ingrid Hupf, Roland Pongratz und Franz Schötz. Darin aufgeführt sind die Wiesbauern-Ari, die Bauern-, De oide Lindbergerin-, Lindberger Dorf-, Konzeller-, Plattenstoaner-, Stoariegl-, Stallwanger-, Waldhirta-Ari und S Vogerl am Kerschbaam, wovon einige mit recht lustigen Texten aufwarten. Können alle aufgeführten Ari`n heute gelernt und eingeübt werden? Kein Problem, denn hochkarätige Lehrerinnen, Simone Lautenschlager aus München und unsere unermüdlich in Sachen Volksmusik agierende Ingrid Hupf, die des Öfteren auch ein aufheiterndes Geschichtlein in ihr Publikum zu schicken weiß, tragen unangefochtene Kompetenz für diese Aufgabe. Auch Franz Schötz selbst bietet sich gerne an und studiert mit den Sängern so manche Ari ein. Alle drei haben eine fröhliche Ausstrahlung inne, die schon mit dem ersten Lied auf das Publikum überspringt. So werden wirklich alle „mitgebrachten“ Ari`n gelernt und teils 3- bis 4-stimmig gesungen und so manche gar trischneidig in der Tonhöhe gesteigert. Die Freude ob des wundervollen Gelingens steht allen ins Gesicht geschrieben. 

Gestärkt durch das deftige Mittagessen auf der Eisensteiner Hütte geht`s nun hinauf zur Zwieseler Hütte. Immer wieder wird ein Halt eingelegt, um die grandiose Aussicht auf den Bayerwald zu genießen. Der Blick wandert hinunter ins Eisensteiner Tal, hinüber zum Falkenstein und den Rachel. Vorbei an der Arber-Kapelle ist das Ziel bald erreicht. Da thront sie nun, auf dem steilen Hang unterm Arbergipfel, die Bodenmaiser Mulde schier beherrschend, das markante Felsengebilde mit dem Richard-Wagner-Kopf westlich davon zum Greifen nahe, die Zwieseler Hütte. Gerade hier, in ihrem Umgriff, soll das große Finale über die Bühne gehen. 

Es ist zwar wenig Platz geboten hier droben für die vielen Akteure, dennoch hat jeder schnell eine sichere Position gefunden. Und schon ist die Welt um den Arber erfüllt von den Klängen aus zehn Blasinstrumenten und den vielen Kehlen der Sänger. Voller Leidenschaft werden die gelernten Melodien hinaus posaunt in die bayerisch-böhmische Bergwelt. Wanderer, angelockt von den unvermuteten Klängen hier droben, stimmen mit ein und schwärmen von einem zufällig glücklichen Erlebnis. 

Auch wenn die Begeisterung noch lange angehalten hätte, war der Zeitpunkt doch gekommen, um voneinander Abschied zu nehmen. Franz Schötz bedankt sich ganz herzlich für die Unterstützung durch die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein, beim Volksmusikverein im Landkreis Regen, vertreten durch Hans Pongratz (Sohn Roland war verhindert), vor allem aber bei den herzerfrischend auftretenden Musiklehrern Simone Lautenschlager, Ingrid Hupf und Sepp Roider wie auch bei den Lindberger Woid-Ariensängern. Ein besonderes Dankeschön lässt er Thomas Liebl und der Hohenzoller`schen Bergbahngesellschaft zukommen, ohne deren großzügige Unterstützung diese Veranstaltung kaum möglich zu machen wäre. Danke für die unentgeltliche Überlassung der Hütte und die angenehme Betreuung den Verantwortlichen des TV Zwiesel. Wie aber sollte Franz Schötz selbst für die Vorbereitung und die vorbildliche, stets aufheiternde Durchführung des Ari`ntags am Arber gedankt werden? Natürlich mit einem lange anhaltenden, tosenden Applaus!

Der große Gewinner dieser schönen Veranstaltung auf dem König des Bayerischen Waldes, dem Arber, war allerdings einmal mehr unsere Ari. Dieser Tag, ihr zur Ehre und zum Ruhme, hat gezeigt, dass wir frohen Mutes in die Zukunft schauen dürfen. Die Ari lebt!

Text und Fotos von Günther Hannes

"Inseln im Wald-Meer"

Die Schachtenpflege wieder erfolgreich

Als „Inseln im Waldmeer“ hat sie unsere Heimatschriftstellerin Ingeborg Seyfert bezeichnet, die Schachten, die sich in den Hochlagen des Bayerischen Waldes wie Perlen aneinanderreihen. Als ehemalige Weideflächen gelten sie als besonders wertvolle Kulturdenkmäler und werden für geschichtliche wie  naturwissenschaftliche Dokumentationen herangezogen.

Damit die Schachten auch für spätere Generationen erhalten werden, lädt der Bayer. Wald-Verein jährlich einmal zur Schachtenpflege-Aktion ein. Und wirklich, mehr als 80 Frauen und Männer sind gekommen, um, ausgerüstet mit Motorsäge, Motorsense und anderem Gerät, die Schachtenflächen von größeren Bäumen Jungwuchs, Gestrüpp und überhandnehmenden Heidelbeersträuchern zu befreien. Um dabei das Ziel, die Entwicklung einer Borstgrasrasen-Gesellschaft zu fördern, darf das Schnittgut nicht an Ort und Stelle liegen bleiben, sondern muss sogleich an den Rand der Pflegefläche verfrachtet werden. Gerade in der wärmenden Herbstsonne allesamt schweißtreibende Tätigkeiten.

Sechs Schachtenflächen galt es zu bearbeiten: Die Dorfgemeinschaft Buchenau ist auf ihren Lindbergschachten gezogen, die Bergwachtbereitschaft Zwiesel auf den Ruckowitzschachten, dem die dort weidenden Rinder einen besonderen Charme verleihen. Mehrere Sektionen des Bayer. Wald-Vereins haben ebenfalls eine Patenschaft für einen bestimmten Schachten übernommen und haben dort geschuftet: die Sektion Mitterfels am Rindlschachten, die Sektion Regen am Jährlingschachten und die Sektion Lindberg-Falkenstein am Albrechtschachten. Im nördlichen Teil des Albrechtschachtens waren sogar Idealisten aus den Sektionen Passau, Ruderting, Kirchdorf und Zwiesel im Einsatz. Absolut verlässlich reisen auch unsere Plattlinger Freunde an. Erfrischend war der Auftritt von sieben jungen Praktikanten der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald.Jochen Linner von der Nationalparkverwaltung, der bereits eine Woche vorher die Schachten begutachtet und danach einen Einsatzplan für jede einzelne Fläche erstellt hat, war mit der Ausführung der Arbeiten durch die Einsatzkräfte voll zufrieden.

Nach getaner Arbeit trifft sich am Nachmittag die gesamte Helferschar am Schachtenhaus zur Abschlussbesprechung. Die Sektion Lindberg-Falkenstein sorgt dort seit Anbeginn der gemeinschaftlichen Pflege-Aktion für die vorbildliche Bewirtung mit Grillfleisch und Getränken. Nicht mehr wegzudenken am nachmittäglichen Beisammensein sind die Kaffee- und Kuchendamen der Sektion Regen; ihr „Stand“ ist ständig von vielen Genießern umlagert.

Eine besondere Ehre für alle Teilnehmer war, dass sich der Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, Dr. Franz Leibl, eingefunden hat. Ihm gilt der Dank des Bayer. Wald-Vereins für die stets harmonische Zusammenarbeit und die großzügige Unterstützung durch die Nationalparkverwaltung sowohl personell wie auch finanziell. Wie Dr. Leibl in seiner Ansprache betonte, wird der Schachtenpflege-Aktion von Seiten des Nationalparks eine wichtige Bedeutung beigemessen. Für seine Verdienste um die Schachtenpflege hat er den scheidenden Vorsitzenden des Naturschutzbeirates des Bayer. Wald-Vereins, Georg Jungwirth, mit einem herzlichen Dankeschön bedacht und ihm ein Geschenk überreicht.

Den Wert der jährlichen Schachtenpflege-Aktion zu schätzen, dies hat auch der Präsident des Bayer. Wald-Vereins, Helmut Brunner, durch seinen Besuch am Schachtenhaus zum Ausdruck gebracht. Er dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz zum Erhalt des Bayerwald-Kulturgutes Schachten und war u. a. erfreut darüber, dass es infolge umsichtigen Arbeitens zu keinem Unfall gekommen ist.

Fazit: Alle Teilnehmer der Aktion können auf einen arbeitsreichen, erfolgreichen, aber auch unvergesslichen Tag inmitten überwältigender Naturschönheiten zurückblicken.

 

 

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