Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Bayerwald-Geschichte

Bis auf den letzten Platz war das Gasthaus Weber in Buchenau gefüllt. Der Grund: Eberhard Kreuzer stellte sein neues Buch "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor, bei dem der Bayerische Wald-Verein als Herausgeber auftritt. Dieser hatte eingeladen und zusammen mit dem Nationalpark Bayerischer Wald ein eindrucksvolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt.


Der Präsident des Bayerischen Wald-Vereins, Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, hieß alle Anwesenden im Gasthaus Weber herzlich willkommen. Besonders begrüßte er den Wald-Vereinsvorsitzenden Georg Pletl, den Leiter der Nationalparkverwaltung Dr. Franz Leibl sowie Adolf Treml, auf dessen Zeitzeugenberichte das neue Buch gründet.


Anschließend stellte Brunner den Autor und die Gestalter von "Das Buchenauer Schachtenhaus" vor: Eberhard Kreuzer, der die Geschichten von Adolf Treml aufarbeitete und auf Papier brachte, den Fotografen Fritz Saller, der eindrucksvolle und detailreiche Bilder beisteuerte und die Malerin Annemarie Pletl, die das Layout des Einbandes künstlerisch gestaltete.


"Heimatpflege, Heimatkunde, Wald- und Naturschutz sind zentrale Themen des Bayerischen Wald-Vereins. Es gehört zu unseren Aufgaben, die Geschichte lebendig zu halten, um sie an kommende Generationen weiterzugeben. Eberhard Kreuzer hat es verstanden nicht nur wissenschaftlich korrekt, sondern auch nachvollziehbar und spannend darzustellen, wie das Leben damals auf dem Schachten war. Fast so, als ob das Haus sprechen könnte", honorierte Brunner den Autor.

Quelle: Bayerwaldbote

Wenn`s weihrazt Band 2

Neue Geschichten aus der Zwischenwelt Von Karl-Heinz Reimeier

Illustrator: Stockbauer, Siegfried Edition Lichtland, Preis 16,80 €

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als wir uns vorstellen wollen.

Unerklärliches. Übersinnliches. Überliefertes. Weihraz-Geschichten. Berichte von einer anderen Welt zwischen Leben und Tod. Türklinken knarzen. Fenster öffnen sich. Ein kalter Windhauch schleicht ins Zimmer. Die Uhr bleibt stehen. Ein Vorhang bewegt sich. Jemand stöhnt. Geschichten aus der Zwischenwelt werden von Generation zu Generation weitererzählt. Karl-Heinz Reimeier sammelt sie und schreibt sie auf. Er hat das Vertrauen der Menschen, die diese Geschichten kennen. Nach jeder Lesung aus Band 1 erfährt er neue Weihraz-G’schichten. Deshalb jetzt Band 2. Sie sind aus der Zeit gefallen, aber topaktuell. Moderne Physik erklärt unvorstellbare Phänomene. Der kalte Schauer bleibt. Verlag: edition Lichtland, gebunden, 383 Seiten

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Kraftorte, Kultstätten und mehr ...

 

Wenig bekannte Ausflugsziele für Entdecker und Abenteurer im Bayerischen Wald und im Mühlviertel

von Marita und Günther Haller

 

Im Bayerischen Wald und im Mühlviertel findet der Wanderer noch die ruhigen, außergewöhnlichen und geheimnisvollen Plätze, wo schon unsere Ahnen Kraft für den Alltag schöpften. Die dunklen Wälder und bizarren Felsentürme regten von jeher die Menschen zu Sagen und Legenden an. In diesem schön gestalteten Bildband wird selbst der passionierteste Wanderer für sich noch Wege und Ziele finden, die er bisher noch nicht kannte. GPS-Daten und Kompass erleichtern ihr Auffinden.

Ziel der Autoren ist es, auch Kindern die Heimat erlebnisreich und liebenswert zu präsentieren, Familien auf Entdeckertouren aufmerksam zu machen, damit sie den Hauch des Abenteuers fühlen: Sie finden mystische Ruinen im Wald, welches Geheimnis verbergen Sie? Wer hat vor langer Zeit in der Abgeschiedenheit ein ganzes Dorf auf eine Felswand gemalt? Warum wird eine Höhle als Kraftort bezeichnet und was bedeuten die geheimnisvollen Gesichter an einer Burg? Was könnten 1000-jährige Linden auf einem früheren Richtplatz erzählen? Und Warum gibt es im Mühlviertel so viele Teufelsplätze? Sagen geben zum Teil Antworten auf diese Fragen. Geschichtliche Informationen, die zum Teil mit historischen Fotos belegt werden, zeigen, was wir an kulturellen Schätzen zu bieten haben.   

 

Landschaftsmalerei im Schloß Buchenau

Ein Trompeter-Talent: Xaver Stoiber

 
Xaver Stoiber war ein musikalisches Urviech, und die von ihm ins Leben gerufene Volksmusikgruppe "Stoiber Buam" war weithin bekannt und beliebt. Die Musiksendungen des Bayerischen Rundfunks kamen ohne die "Bayerwädler" aus Ludwigsthal nicht aus und der BR machte oft Halt in unserer Region, um heimatliche Klänge über den Münchner Sender ertönen zu lassen. 
Jetzt jährt sich der 40. Todestag des verstorbenen Trompeter-Talents. Xaver Stoiber konnte als Mitglied des Schützenvereins mit den Fingern an Waffen genauso zielvoll umgehen wie mit seiner Trompete. 
 
Er war der Sohn eines Instrumentenbauers, der von Haus aus jedoch eigentlich Schmied war. Zunächst bestand das Duo der Stoiber Buam aus Xaver Stoiber und seinem älteren Bruder Fritz Stoiber, der fürs Harmonika-Spiel zuständig war und bekannte Kompositionen hinterließ. Später stießen zum Duo noch die Kinder von Xaver Stoiber – Franz, Heinz und Lieselotte Stoiber - dazu. Die erfolgreichen Musiker hatten ein vielfältiges Volksmusik-Repertoire, zu dem auch Eigenkompositionen gehörten, zum Beispiel der "Kötztinger Pfingstritt-Marsch" und die Polka "Spaziergang an der Deffernik". Die "Stoiber Buam" prägten einen eigenen, nicht leicht nachzuspielenden und unverwechselbaren Musikstil. 
1976 startete sogar eine umfangreiche Tournee auf Einladung eines Ölkonzerns nach Kanada. Die "Stoiber Buam" waren drei Monate auf Tour. Xaver Stoiber starb im Alter von 55 Jahren. Ein Totenbrett am Ludwigsthaler Schloss erinnert an den großartigen Musiker, dem jetzt auch Musikgruppen aus dem Zwieseler Winkel in einem Erinnerungskonzert gewürdigt haben.
 
Zehn Musikgruppen gestalteten das Rahmenprogramm:  
Stoiber Musi mit Saller Josef
Schmid Anderl
Ossiander-Sängerinnen und zugleich Gitarrenmusi Oberbayern
Stoiber Bernhard (Bandoneon Spieler)
Duo Eimer-Dondl (Harfe und Gesang/ Oberbayern)
Geschwister Artner und Duo Stoiber (Finkenpreisträger 2015)
Familienmusik Weiderer aus Regen
Hirschengred Musi
Wallberg  Musi (Oberbayern)
 
Der zweite Zwieseler Bürgermeister Eberhard Kreuzer würdigte die kulturellen Verdienste von Xaver Stoiber.
Die Moderation hatte Hermann Wellisch übernommen. 
  
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