Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Rückblicke

Günther Hannes nimmt Abschied nach 25 Jahren

Liebes, verehrtes Mitglied,

 

das Frühjahr dieses Jahres wird wohl mit einem bemerkenswerten Schauspiel in die Geschichte des Bayer. Wald-Vereins eingehen, soll doch bereits im Mai der 1. Spatenstich zum Bau des Schutzhauses auf unserem Hausberg, dem Gr. Falkenstein, erfolgen. Die Finanzierung dieses 1,6-Millionen-Projektes steht, mitunter auch aufgrund der aufopfernden Arbeit der Mitglieder des „Förderkreises Schutzhaus Falkenstein“. Aber auch Sie, die Mitglieder unseres Vereins, haben bereits einiges bewirkt, indem Sie unserem Spendenaufruf im letzten Veranstaltungsprogramm gefolgt sind und eine Überweisung vorgenommen haben. Wir danken Ihnen dafür ganz, ganz herzlich! Alle Spender erhalten dafür ein spezielles Dankeschreiben vom Bayer. Wald-Verein. Sie können die Spenderliste allerdings auch schon unter „www.schutzhaus-falkenstein.de“ einsehen. Unsere Sektion hat auch schon 440,00 € durch zweimaliges Leeren unserer Spendenbox übergeben können und sich mit ca. 300,00 € an der Christbaumversteigerung beteiligt. Alles zusammen ergibt einen Spendenerlös von bisher 1.800,00 €. Ein ganz herzliches Dankeschön allen Wohltätern!

 

Als Nächstes, allerdings, steht die Generalversammlung unseres Vereins an. Das heißt, dass am Samstag, 24. März, auch Neuwahlen auf dem Programm stehen. Darum die Bitte: Kommen Sie und bestimmen Sie die Geschicke des Vereins in der Mitgliederversammlung mit. Schön wäre es auch, wenn Sie sich für eines der verschiedenen Ämter zur Verfügung stellen würden.

 

Für mich selbst endet an diesem Tag eine Epoche, die dreißig Jahre meines Lebens fest bestimmt hat. Von der Gründungsphase an war ich mit dem Verein fest verschweißt und davon 25 Jahre lang als Vorsitzender. Freunde für den Bayerischen Wald und seine Bewohner zu gewinnen, dies stand von Anfang an im Mittelpunkt all meiner Bestrebungen. Wenn ich heute zurückblicke, dann sehe ich nur nette Menschen, die mich so lange begleitet haben. Ich danke Ihnen allen, ohne Ausnahme, für die Freundschaft, die Sie mir entgegengebracht haben, von ganzem Herzen. Sie haben mit Ihrem stets freundschaftlichen Entgegenkommen mir gegenüber zu einem Superverhältnis beigetragen, das in den schönsten Träumen nicht besser auszumalen gewesen wäre. Danke! Vergelt`s Gott! 

Jetzt wäre es halt schön zu wissen, dass Sie, verehrtes Mitglied, meinem Nachfolger und der neuen Vorstandschaft weiterhin die Treue halten und deren Arbeit zum Wohle des Vereins so gut wie möglich unterstützen werden. Wenn ich Sie fest darum bitte? 

Jetzt aber noch: Alles, alles Gute in Glück und Gesundheit für Sie, von ganzem Herzen!

Ihr Günther Hannes

Schwein gehabt heisst Glück gehabt

Geburtstagskind Matthias Wagner, Sepp Fritz, Metzger, Hannes Günther, Vorsitzender Wald-Verein, 500tes Mitglied Frank Schulhauser, Sau-Spender Tobias Schreder (von links nach rechts)

Schwein gehabt, heißt Glück gehabt! Frank Schulhauser hatte beides gleichzeitig. Er gewann das Glücksschwein. Er trat nämlich als 500tes Mitglied dem Bayerischen Waldverein, Sektion Lindberg-Falkenstein, bei, und er gewann mit dieser Neu-Mitgliedschaft bei der Mitglieder-Werbeaktion des Waldvereins eine ganze Sau.

Im Vereinshüttl hatte der Vorsitzende Günther Hannes die rund 30 Festgäste lustig-launig begrüßt und darauf hingewiesen, dass mit den vielen Neumitgliedern die Rekordmarke von 500 gerissen wurde. Damit gehört die Sektion Lindberg-Falkenstein zu den mitgliederstärksten unter den Bayerischen Wandersektionen.

Es war zugleich auch eine Geburtstagsfeier unter Freunden, denn Matthias Wagner feierte seinen 23. Geburtstag. Mit den jungen Nachwuchskräften verjüngt sich der aktive Verein aus Lindberg.

Ein weiterer Rekord ist zu melden, die Homepage www.waldverein-lindberg.de konnte vom Vereinsmitglied Norbert Schreiber innerhalb eines Jahres bei den Besucherzahlen von 8.000 auf über 41.000 gesteigert werden. 50 Interesssenten informieren sich täglich bundesweit über die Aktivitäten des Wald-Vereins .

Derweil rotierte das Schwein im Stahlgrill vor glühendem Buchenholz, angefeuert und gut gewürzt vom Grillmeister Klaus Winterroth, assistiert vom Sau-Spender und Metzgermeister Tobias Schreder. Es dauerte einen vollen Tag, bis das Grillgut gar war und aus der Alufolie knusprig gebräunt herausgeschält wurde. Mit einem schweren Tranchiermesser zerlegte dann Sepp Fritz das Schwein in stattliche Portionen. Bei frisch gezapftem Fassbier, Wein und bayerischer Volksmusik unterhielten sich die Wald-Vereinler außerordentlich gut. 

Willkommen: das 500te Mitglied unserer Sektion

Grillfeier in froher Runde

Auf unserem Hausberg - das Video

Frank Schulhauser mit der Ehrenurkunde - überreicht von Günther Hannes

Maiandacht am Falkenstein - Impressionen - Aufstieg und Andacht

Tag des Wanderns - wir entdecken das Vydra-Tal in Tschechien

Es war eine bundesweite Aktion am Muttertag: der Tag des Wanderns in Deutschland - für Mütter und Väter -, und der Bayerische Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein, setzte einen regionalen Akzent durch eine Wanderung im Nachbarland Tschechien, am wildromantischen Fluss Vydra entlang. Die Vydra, zu Deutsch WIDRA, entsteht in der Gemeinde Modrava im Biosphärenreservat Šumava durch den Zusammenfluss der Bäche Maderbach und Rachelbach. Über Riesenfelssteine sucht sich das Wasser seinen rauschenden Weg talwärts. Das Flussbett wird aus den Hochmooren der Maderer Filze gespeist.  Der wildromantische Wildbach hat unzählige Stromschnellen, grandiose Felsblöcke und einige Schwellen im Flussbett. Er bietet vielfältige Naturszenen für das aufmerksame Auge.

Startpunkt war beim Camping Antygl. Die Wandergruppe wurde fachkundig, interessant und lebendig angeführt von Pavel Bečka, dem Referenten für die deutsch-tschechische Zusammenarbeit der beiden Nationalparke Šumava und Bayerischer Wald.

Mit in der Gruppe dabei der erste geschäftsführende Vorsitzende des Bayerischen Wald-Vereins, Georg Pletl.

Bečka gab mit anschaulichem Kartenmaterial und vielfältigen Informationen an unterschiedlichen Haltepunkten Informationen über den Flusslauf der Vydra, die biologische Vielfalt und die geologischen Formationen. Er informierte auch über die Geschichte der Nationalparke und ihre unterschiedlichen Konzepte, vor allem auch mit dem Borkenkäfer umzugehen.

Die fast 20köpfige Gruppe hatte von Zwiesel aus Fahrgemeinschaften gebildet und war mit Sack und Pack ins Tal der Vydra gefahren. Ideales Wanderwetter herrschte bei wechselnder Bewölkung und Mai-Sonnenschein und angenehmen Temperaturen.

Erste längere Haltestation fürs Mittagessen war die Thurner Hütte, wo Surhaxe, Wildgulasch, Bachforelle oder Waldbeeren-Knödel auf die hungrigen Wanderer warteten. Ein helles oder dunkles Tschechen-Bier inclusive.

Die guten Busverbindungen waren geeignet, die Fahrer wieder an den Anfangsort der Wanderung zu bringen, um die Gruppe dann für die Heimwärts-Tour abzuholen.

Ausklang mit „handgemachter“ Musik war im Restaurant St. Moritz beim Eisensteiner Club, dem Partnerverein der Sektion Lindberg-Falkenstein. Dort musizierten Hermann „Hermi“ Hilgart und Michael Graßl bis in die frühen Abendstunden, bis dann alle leicht angemüdet heimwärts zogen. Mit dem neuen Wanderpass in der Tasche, den Günther Hannes zu Beginn der Vydrawanderung an die fleißigen Wanderer ausgegeben hatte. Sein Fazit: „Wandern dient nicht nur der Erholung der Entspannung und Gesundheit in stressigen Zeiten, sondern auch der Information über die vielfältige Natur der beiden Nationalparke, in denen mehr als ein Viertel aller Tier- und Pflanzenarten – auch der geschützten – vorkommen.“ 

Schachtenfest 2012 - ein Bilder-Rückblick

Maiandacht 2015

110 Mitglieder kamen zur Weihnachtsfeier

Leise rieselt der Schnee... sangen die Mitglieder der Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein gemeinsam bei ihrer Weihnachtsfeier im Gasthaus „Stückl“ in Ludwigsthal, und vor der Haustür tat der Schnee, wie ihm anempfohlen.

110 Mitglieder waren zum traditionellen Weihnachtsschmaus (Barberie-Ente in Rosmarinsauce) gekommen und erlebten eine abwechslungsreiche, besinnliche Vorweihnacht, mit kulinarischen und musikalischen Leckerbissen angereichert.  Die Woid-Vereins-Weihnachtsmusi bot Volksmusik in originalem Klang, die Woid-Vereins-Ariensänger Lindberg ließen ihre Stimmen glänzen, wie der lichtergeschmückte Weihnachtsbaum und die beleuchtete Krippe mit Jesuskind es auch taten. Die „Lenzerischen“ boten Lieder aus dem Bayerischen Wald und erfreuten alle, Evi Hasenkopf las Weihnachtsgschichterl und Annalena Hannes, Enkelin des Wald-Vereins-Vorsitzenden Günther Hannes, sang solo und sanft zur Gitarre.

Dieser hatte eingangs in seiner wie immer launigen und einfallsreichen Weihnachtsansprache das Vereinsjahr Revue passieren lassen. Er dankte allen für die intensive Zusammenarbeit im 25jährigen Jubiläums-Vereinsjahr, das mit unzähligen Veranstaltungen rund um den Falkenstein erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Sein Dank galt insbesondere auch den Akteuren aus den Musikgruppen, die wie immer idealistisch und uneigennützig auf Honorare verzichteten und der Weihnachtsfeier einen würdigen kulturellen Rahmen gaben.

Pfarrer Lorenz Glatz freute sich gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Franz Winter über die großzügige 1000-€-Spende, die nach dem Altbairischen Adventssingen in der Lindberger Kirche zusammengekommen war. 

Die Wirtsleute Irene und Herbert Huber boten professionell das leckere Büffet-Weihnachtsmenü mit Ente, Apfel-Blaukraut und Semmelknödeln an, das jedermann vorzüglich mundete. „Euch allen ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!“, sagte Günther Hannes seinen Aktiven, die wie in jedem Jahr 250 Preise für die üppige Weihnachtstombola gebacken, gebastelt, gemalt, getöpfert und gespendet hatten, namentlich Maria Baumann, Liselotte Brandl, Vaclav Chabr, Vera Drahoradova, Erhard Ganserer, Ulrike Haushofer, Otto Kieslinger, Rosi Klimkewitz, Xaver Raith, Frieda und Max Schmid, Elisabeth und Norbert Schreiber, Ursula Steiml und Brigitte Straub. So mancher Gast konnte so also mit genügend Losglück einen farbigen Nikolaus, Engel oder Schneemann aus Holz mit nach Hause nehmen, und alle waren sich einig trotz des inzwischen wieder einsetzenden Regen- und Tauwetters: „Freue dich ‘s Christkind kommt bald.“ Wenn es eben sein muss, auch bei Regenwetter.  ns

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