Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein

Musikantentreff in der Rotwaldhütte

Die Musikanten des Bayerischen Waldes treffen sich gerne in der Rotwaldhütte. Immer am ersten Freitag im Monat

Waldheimat-Preis an Martin Löffelmann

Hartwig Löfflmann heißt der diesjährige Preisträger des Lindberger Waldheimat-Preises. Keiner im Bauer-Saal musste überzeugt werden, dass dieser Mann – Vollblutmusikant und Naturpark-Geschäftsführer – die Auszeichnung mehr als verdient hat. Das wurde auch eindrucksvoll mit einem Tusch der Blaskapelle Frauenau untermauert, deren Dirigent Löfflmann ist.

Der Vorsitzende der Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein, Günther Hannes, freute sich, dass so viele gekommen waren, um dem Frauenauer die Ehre zu erweisen. "Der Lindberger Waldheimat-Preis wird an Personen oder Gruppen verliehen, die sich um den Bayerischen Wald verdient gemacht haben. Hartwig Löfflmann hat mit seinem jahrzehntelangen Wirken die Kriterien mehr als erfüllt", meinte Hannes und gab den Woid-Verein-Ariensängern den Wink, mit der "Hoamat-Arie" die Preisverleihung zu eröffnen.

Die Lindberger Bürgermeisterin Gerti Menigat brachte in ihrem Grußwort zum Ausdruck, dass ein Mann wie Löfflmann, der seinen Beruf, die Kultur und Musik so sehr liebe und dabei stets so bescheiden im Hintergrund bleibe, der richtige Empfänger des Lindberger Waldheimatpreises sei.

 

Quelle: PNP

Ferienaktion

Basteln, Malern, Schreinern - die Ferienaktion war wieder ein voller Erfolg. Beteiligt waren auch die Kinder der Lebenshilfegruppe Regen, sie bastelten und bemalten Insektenhotels 
und Nistkästen, 20. Juli

 

Gartenfest

Auf's Früjahr zu - Den Frühling einsingen und einspielen

 

Die Rotwald-Glashütte war wieder der Treffpunkt für viele Besucher, die sich musikalisch in den Frühling hinein begleiten lassen wollten. Schon die deftigen Klänge, meisterhaft inszeniert von der Zwieseler Stammtischmusi, ließen darauf schließen, dass der Abend von Heiterkeit bestimmt werden wird.

Dazu trugen Ingrid und Hermann Hupf aus Bischofsmais maßgeblich bei, hatten die beiden doch eine Doppelaufgabe zu erfüllen. Einmal mit ihren Musik- und Gesangsstücken zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen, dann aber auch noch die Besucher durch das Programm zu begleiten, was ihnen mit ihren einzigartigen Ideen bestens geglückt ist. Neben Gedichten, Erlebtem und Erlauschtem, wusste Ingrid mit dem „Schwarz-braunen Maderl“, das sich den flehenden Fragen ihres Verehrers ausgesetzt sieht, auch das Publikum aktiv in das abendliche Geschehen einzubeziehen.

Mit sieben gstandnen Mannsbildern haben sich die Haidhof-Sänger in den Bayerwald herein begeben und mit ihrem feinfühlig abgestimmten Gesang für einen wahren Kontrast des bunten Reigens gesorgt. Bereits mit ihrem Grüaß-Gott-Lied haben sie sich in die Herzen der Besucher gesungen; aber auch die Lieder aus ihrer Heimat, jenseits der Donau, zwischen Deggendorf und Plattling, wurden durch ihren vorzüglichen Vortrag zum Ohrenschmaus.

Viel Witz und Humor hatte der Hausherr, Heinz Dick, im Gepäck, als er die Bühne betrat und hat damit immer wieder für Lachsalven gesorgt. Die Landler, Walzer und Polkas, die er seiner Steirischen entlockt hat, wirkten wie immer erfrischend auf den Gast. 

Die stimmgewaltigen „Woid-Vereins-Ariensänger Lindberg“ haben mit ihren bodenständigen waldlerischen Frühlingsliedern wieder einmal gezeigt, dass der Waldler stets auch heiteren und lustigen Geschehnissen im Jahreslauf aufgeschlossen war. Allerdings durfte auch die Hoamat-Arie nicht fehlen, allein schon ihres Namens wegen. 

Wenn die Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein einlädt, dann wird zum Ende generell die Waldler-Hyme „Mir san vom Woid dahoam“ angestimmt. So auch heute wieder, und alle haben aus voller Brust mitgesungen.

Das Schlusswort, allerdings, das hatte die bestens aufgelegte und in Vollbesetzung auftretende Zwieseler Stammtischmusi mit dem Zillertaler Marsch. Aber auch danach wurde noch kräftig gesungen und musiziert; ein vollauf gelungener Frühlingseinstand!

Männer und Frauen im Schnee: Fackelwanderung nach Buchenau

Die Sektion Lindberg-Falkenstein des Bayerischen Wald-Vereins startet alljährlich Anfang Januar die Wandersaison mit einem Fackellauf durch den Schnee. Angesteuert werden bayerische Wirtshäuser. Dort gibt's eine Musi, ein gutes Essen, Bier und Wein. Auf dem Rückweg wander die Fackel-Karawane dann durch den Bayerischen Wald, bei Kälte gestärkt durch Glühwein und ein Schnapserl.

Der Tag der Väter - Wanderung des Waldvereins

Vereinsfahrt ins Erzgebirge

Ein Schachtenfest der Superlative

Das Schachtenhaus sei ein Ort, wo die Zeit ihr Maß verliert. So stand es in der Einladung zum Schachtenhausfest. Die Wiesen am Schachtenhaus oberhalb von Lindberg gelegen, verloren über die Jahrzehnte hinweg auch ihren Sinn, nämlich Tiere zu ernähren. Doch sie gewannen am Wochenende viele verschiedene Funktionen dazu, sie waren Bühne für Musik, Tanz, also zugleich Volksmusikbühne, Tanztheaterrampe und Schmankerl-Restaurant in einem. Das Wetter, zugegeben,  ein Aprilscherz: mal Sonne, mal Wolken, mal Regentropfen und eher kühlere Temperaturen, doch diese Umstände taten der besten Stimmung überhaupt keinen Abbruch.

Dr. Franz Leibl begrüßte launig als Gastgeber den Leiter des Nationalparks Šumava, Pavel Hubeny, Abgeordnete des Landtages, Kreisräte, Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die als Wanderführer unterwegs waren. Sie leiteten fünf Führungen, in Scheuereck vom  Hirschgehege aus, vom Pommerbach in Buchenau, vom tschechischen Prášily,  Fahrradtouren führten von Bayerisch Eisenstein und vom  Frauenauer Volksfestplatz in luftige Höhen des Bayerischen Waldes.

Franz Leibl und Georg Pletl, geschäftsführender Vorsitzender vom Bayerischen Wald-Verein dankten der Sektion Lindberg-Falkenstein für das  außerordentliche Engagement, ohne das dieses Fest nicht möglich wäre. Die Organisation und Moderation hatte Lukas Laux, Leiter der Umweltbildung, mit der Praktikantin Laura Bier übernommen. Die Nationalparkpraktikanten werden übrigens seit 25 Jahren von der Commerzbank finanziert. Eine sinnvolle Banken-Investition.

Gerti Menigat und Libor Pospíšil  hießen als Bürgermeister die Schachten-Fans willkommen. Die Sektion Lindberg-Falkenstein vom Bayerischen Wald-Verein begrüßte die etwa 600 Besucher mit speziellem Schachten-Bier und bayerischen Schmankerln. Ob Kesselfleisch oder Bärlauch-Würschtl, Reiberdatschi oder Zwetschgendatschi, das kulinarische Angebot war Vielfalt pur.  Adam Blažíčková hatte aus Stubenbach Käsespezialitäten importiert.

Die akustische Schachtenhaus-Kulisse hätte ebenso nicht vielfältiger sein können. Da mischten sich Volksmusik-Tubatöne der Woidvereins-Musi mit hohen Arien-Sopranstimmen, Jazzelemente der Marimba Spieler mit dumpfen Trommeltönen. Sogar aus dem US-amerikanischen Detroit war eine Sängerin zu Gast, Anjani Mahabir, die mit der Musikgruppe “Phänomena“ rhythmisch-melodische Gesänge darbot, umrahmt von Instrumenten der Marimba, Töne auf Holz, und mit der Zimbel auf Stahlsaiten, rhythmisch ergänzt von einer Cajon, einer Kastentrommel aus Südamerika. Die Ariensänger vom Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein traten in Tracht als „Lindberger Woidhirta-Leit“ auf und sangen Arien. Die Kinder- und Erwachsenengruppe des Trachtenvereins Lindberg boten schwungvolle Tänze vom Land.

Eine Tanzformation, aus Prag und Prášily personell gemischt,  vom Duncan Center Konservatorium, brachten einen „Glöckchen-Tanz“ in Prager Schwarzkostümen dar, choreografiert von Eva Blažíčková.

Bis Anfang der 1960er Jahre wurde auf verschiedenen Schachten rund um Lindberg Weidewirtschaft betrieben. Dank des europäischen Förderprogramms „LIFE+“ ist es auch heute wieder möglich, auf dem Ruckowitzschachten eine Beweidung mit rotem Höhenvieh zu sehen. Mit diesem Projekt will der Nationalpark eine neue Naturschutzstrategie zum Erhalt dieser artenreichen Lebensräume verwirklichen. Darüber wurde an einem Infostand vor dem Schachtenhaus informiert, Flyer und Arnikasamen durften von den Besuchern mitgenommen werden.

185 Jahre existiert das Schachtenhaus schon, in dem Norbert Schreiber, im ersten Stock Fotos und Filme vom Schachtenhausfest 2012 zeigte.  Das Schachtenhaus  hat also schon viele verschiedene Funktionen gehabt. Ob als Schlafstätte für Waldarbeiter, Jäger undFörster oder als Zufluchtsort nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Heimatvertriebene oder beim Schachtenfest als Waldkino. Unter den Besuchern kam daher schnell die Idee auf, die Geschichte des Schachtenhauses müsste in einem Buch erzählt werden, und könnte es nicht auch – besser ausgebaut – zu einem ständigen Begegnungsort zwischen Tschechen und Deutschen werden. Mit den beiden Schachtenhaus-Festen hat es ja schon zwei Testläufe hervorragend bestanden.

Schachtenpflege 2015

Treff am Bauernhausmuseum in Lindberg

Einige Mitglieder von der Sektion Lindberg-Falkenstein waren wieder aktiv am Bauernhausmuseum in Lindberg, insbesondere Günther Hannes als Vorsitzender und Herta Hannes, sowie Erhard Ganserer, die den Besuchern einige Bayerwald-Köstlichkeiten anboten: Glasfleisch und geräuchertes Wammerl oder Pressack zum Beispiel. 

Ruhebank-Aktion - statt rosten rasten

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