Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Bayerischer Wald-Verein Sektion Lindberg-Falkenstein
Günther Hannes 1. Vorsitzender

Herzlich willkommen und Grüß Gott!

Liebe, verehrte Freundin,

lieber Freund der Wald-Vereins-Sektion Lindberg-Falkenstein,

mit der „Vorweihnacht im Woid“, veranstaltet in der Lindberger Pfarrkirche, haben wir den Blick bereits auf das nahende Weihnachtsfest gerichtet. Und, bis wir uns noch ein wenig umgeschaut haben, dürfen wir uns schon auf unsere Weihnachtsfeier freuen. 

Ja, die Zeit vergeht, und manchmal werden wir das Gefühl nicht los, sie würde viel zu schnell vergehen. So auch mit der Vereinsarbeit. Denn mit dem Veranstaltungsprogramm Ihres Vereines, das Sie gerade in Händen halten, schauen wir bereits wieder hinüber in das neue Jahr 2017. Was wird es uns wohl bringen, das kommende Jahr, uns und der ganzen Welt? Wir hoffen und wünschen nur das Beste. 

In unserem Programm schauen wir sogar bis zum Ostersonntag, an dem wir „Auf`s Früahjahr zua“, das große Frühlingsansingen unseres Vereines, in der Rotwaldglashütte veranstalten. Zu den großen Veranstaltungen des I. Quartals 2017 zählen wir aber auch die Verleihung des Lindberger Waldheimat-Preises sowie die Jahreshauptversammlung, in der wir auch langjährige Mitglieder ehren werden. Natürlich haben wir noch mehr anzubieten, wie Sie nachfolgend sehen können; und Sie, verehrtes Mitglied, Sie sind immer ganz herzlich eingeladen!

Wenn wir auf das langsam scheidende Jahr 2016 schon einen Rückblick wagen, dann fällt uns als Novum gleich eines ins Auge: Viele neue Mitglieder! Mehr als 80 sind es geworden, die dem Verein das Vertrauen geschenkt haben. Wir heißen alle aufs Herzlichste willkommen und wünschen ihnen viel Freude in und mit dem Verein!

Diesem Programm liegt auch die Einladung zur Jahreshauptversammlung 2017 inclusive Tagesordnung bei. Bitte beachten Sie, dass es sich dabei um die „offizielle“ Einladung handelt; eine andere, eine schriftliche Einladung ist nicht vorgesehen. Kommen Sie, denn auf der Mitgliederversammlung können Sie die Geschicke des Vereins mitbestimmen. 

Jetzt aber, jetzt stehen Sie, verehrtes Mitglied, im Fokus unserer Betrachtungen. Sie sind es nämlich, die unseren Verein tragen. Nicht nur im Hinblick auf den Mitgliedsbeitrag, sondern vielmehr auch als Besucher unserer Veranstaltungen, als Gönner des Vereins, als Helfer bei so vielerlei Arbeitseinsätzen oder auch als objektiver Kritiker unserer Arbeit. Wir sagen Ihnen allen ein ganz, ganz herzliches Dankeschön!

Für das Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen, dass es in Harmonie verläuft, immer mit viel Freude gespickt. Für das neue Jahr 2017 wünschen wir Ihnen, dass es von Glück und Gesundheit nur so strotzt und eine Zeit des Friedens Sie begleitet.

IIhr Günther Hannes und die Vorstandschaft

Quartalsprogramm  unter Aktuelles

Ferienaktion                       in unserem Vereinshüttl

Kommen Sie                       in unsere Runde

Bayer.Wald- Verein | Sektion Lindberg- Falkenstein e. V. 

Zwieselauer Str. 7

94227 Lindberg

Männer und Frauen im Schnee: Fackelwanderung nach Buchenau

Die Sektion Lindberg-Falkenstein des Bayerischen Wald-Vereins startet alljährlich Anfang Januar die Wandersaison mit einem Fackellauf durch den Schnee. Angesteuert werden bayerische Wirtshäuser. Dort gibt's eine Musi, ein gutes Essen, Bier und Wein. Auf dem Rückweg wander die Fackel-Karawane dann durch den Bayerischen Wald, bei Kälte gestärkt durch Glühwein und ein Schnapserl.

Die Fackelwanderung - Der Film

Neujahr anblasen - allen Mitgliedern wünschen wir einen guten Rutsch ins Neue Jahr

Neujahr "anzublasen" ist ein alter Brauch im Bayerischen Wald. Männer mit ihren Instrumenten ziehen von Haus zu Haus und spielen Stücke der Blasmusik. Die einen geben ein "Trinkgeld", die anderen laden zu einer Brotzeit und wiederum andere geben einen Schnaps aus. Manchmal aber bleiben die Türen auch verschlossen. Drei Tage lang ziehen die Musiker von Haus zu Haus. Sie brauchen eine gute Kondition, dürfen nicht frieren und müssen durchhalten können. Diese Musikgruppe spielt in der Gemeinde Lindberg seit 36 Jahren. Schon als Jugendliche griffen sie zu ihren Instrumenten. 

Weihnachtsfeier im "Gasthaus Stückl" - "Oh du fröhliche" und Entenkeule...

Wenn schon vor Weihnachten die Schneeflocken ausbleiben, muss Musik weihnachtliche Gefühle erzeugen. Wir wollen uns doch so gerne an unsere Kindheit erinnern, an verschneite Dörfer und Innenstädte, Schlittenfahrten, zugefrorene Fensterscheiben und Tannenbäume im Schneekleid.  Beim Bayerischen Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein, und der Weihnachtsfeier in der Gaststätte Ludwigsthal („Stückl“), waren es vor allem die Woid-Vereinsmusi und die Woid-Vereins-Ariensänger, die in die Gaststube Weihnachtsstimmung zauberten, mit Weisen, die nicht ein jeder kennt.

Aber noch mehr als die Musikgruppen zauberten die beiden kleinsten Vereinsmitglieder Annalena und Julia Hannes mit zartem Gitarrenspiel, sanften Stimmchen und rührenden Gedichten jene Stimmung in die Weihnachtsfeier, die wir so gerne erwarten, neben dem Christbaum, dem Zeltl-Teller und der Weihnachtsente, die erwartungsgemäß als würzige Barbarie-Entenkeule mit Blaukraut und Reiberknödel auf den Tisch kam.

Was sonst in der Gesellschaft so selten geworden ist, dass alle Generationen gemeinsam an einem Tisch sitzen, bei der Weihnachtsfeier des Wald-Vereins ist es noch möglich.

114 Mitglieder waren zu der besinnlichen Feier gekommen, teilweise sogar extra angereist aus dem Gäuboden.

Sepp Rankl und Enkel Christopher trugen Klarinettenweisen bei, Evi Hasenkopf las eine lustige Weihnachtsgeschichte vor und die 250-Preise-Tombola ließ die Vereinskasse klingeln. Die Mitglieder Liselotte Brandl, Brigitte Straub und Herta Hannes hatten im Nebenraum die Preise optisch attraktiv in Szene gesetzt: Ob Engel oder Schneemänner, Nikoläuse oder Insektenhotels, Weine oder Glaspräsente, sogar Oleanderbäumchen waren im weihnachtlichen Angebot.

Bevor der Vorsitzende Günther Hannes eingangs seine Weihnachtsgäste wie immer launig in Reimen begrüßt hatte, waren die Lindberger Sternsinger unterwegs und sammelten fleißig Spenden ein.

Apropos, auch Pfarrer Lorenz Glatz kam für die Kirche Lindberg in den Genuss einer 300-Euro-Spende aus den Einnahmen der „Vorweihnacht im Woid“.

Und am Ende der Feier stellte sich mal wieder eine Satiriker-Wahrheit als wirklich wahr heraus, der Berliner Schriftsteller Kurt Tucholsky analysierte erkenntnisstark, was auch für Bayern gilt: „Die meisten Leute feiern Weihnachten, weil die meisten Leute Weihnachten feiern“.

Europa konkret - Gemeinsames Singen zwischen Deutschen und Tschechen

Alljährlich treffen sich die Mitglieder vom Bayerischen Wald-Verein, Sektion Lindberg-Falkenstein zu einer Weihnachtsfeier mit dem tschechischen Partnerverein "Eisensteiner Club". In der Pension St. Moritz vom Vorsitzenden Vaclav Chabr wird gefeiert, gegessen, getrunken und gemeinsam musiziert in deutscher und tschechischer Sprache

Wolfauslassen in Spiegelhütte

Der Brauch stammt aus der Zeit, als Hirten das Vieh auf den Bergweiden und Wiesen des Bayerischen Waldes vor Bären und Wölfen schützen mussten. Wenn das Vieh im Herbst zu Tale gebracht war, wurde der Wolf "ausgelassen", so dass er sich wieder überall (auch auf den Viehweiden) bewegen konnte. Im Frühjahr, bevor das Vieh wieder auf die Bergweiden getrieben wurde, wird der Wolf "ausgeläutet" = von den Berg-Viehweiden vertrieben. Das alles geschieht mit viel Lärm und riesigen Glocken. Durchgeführt wird das von den Jugendlichen des Dorfes. Zusätzlich hängte man den Kühen Glocken um den Hals. Deren Geläut vertrieb das wilde Getier, und man konnte verlorene Tiere besser wiederfinden. Zusätzlich schlug der Hirte von Zeit zu Zeit mit seiner „Goaßl“ (eine Art Peitsche), die einen ohrenbetäubenden Knall verursachte. Am Ende des „Hirtenjahres“ (von März bis Anfang November) trieb der Hirte das Vieh in die heimischen Ställe und forderte von den Bauern seinen Jahreslohn. Um Ihren Forderungen Ausdruck zu verleihen und um sich über das gelungene Hirtenjahr zu freuen, schnallten sich die Hirten selbst die Glocken um und schlugen mit Ihren „Goaßln“.

 

Quelle WIKIPEDIA

Spiegelhütte - Bilder von früher

Blick zum Nachbarn Tschechien - wias früha war

Peter Johann Schmid sammelt die alten Fotos und präsentiert sie auf facebook

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